Berta Reis
Berta Reis
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Reis, Berta geb. Hamburger
Geb. 8. 2. 1864 in Erlenberg
Heirat: 29. 4. 1888 in Crailsheim
Ehemann: Emil Reis, gest. 10. 5. 1924
Kinder:
Otto, geb. 25. 5. 1889
Jenny, geb. 19. 10. 1892, verheiratete Öttinger ("umgekommen")
Frieda, geb. 16. 5. 1894
Henriette, 18. 1. 1900
Gest. 25. 3. 1935 in Niederstetten (Anämie)
"Fräulein Maria Dinkel, Frickentalstraße 6 u. Familie Albert Weber, Landwirt als Nachbar können allenfalls Aussagen machen.
Frau Berta Reis war eine gebildete Frau mit [?] Charakter, genoß allgemein Achtung u. Ansehen. Sie lebte nach dem Tode ihres Mannes mit ihren beiden ledigen Töchtern im Hauses ihres Sohnes Otto in besten u.[?] Verhältnissen."Quelle: Erhebungen über die jüdischen Einzelschicksale in alphabetischer Folge der Wohnorte: Nellingen – Niederstetten, http://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=1-465466-341 ff.
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Reis, Frida
Geb. 16. 5. 1894 in Niederstetten
Hausgehilfin bei ihrem Bruder
Deportiert 1. 12. 1941 nach Riga-Jungfernhof mit Schwester, Schwägerin und drei Neffen
Für tot erklärt 31. 12. 1945
Eltern:
Emil Reis, gest. 10. 5. 1924
Berta geb. Hamburger, gest. 25. 3. 1935
"Frl. Maria Dinkel, Frickentalstr. 6 u. Landwirt u. Nachbar Albert Weber u. Frau können allenfalls weitere Aussagen machen.
Frida Reis lebte im Haushalt der Eltern als Haustochter u. nach Übergabe der Weinhandlung an den Bruder Otto in dessen Familie, wo sie im Haushalt u. Küche arbeitete. Sie genoß allgemeine Achtung u. Ansehen. Das Verhältnis mit den Mitbürgern war stets ein sehr gutes."Quelle: Erhebungen über die jüdischen Einzelschicksale in alphabetischer Folge der Wohnorte: Nellingen – Niederstetten, http://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=1-465466-347 ff.
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Reis, Henriette
Geb. 18. 1. 1900 in Niederstetten
Buchhalterin im Geschäft ihres Bruders
Deportiert 1. 12. 1941 nach Riga-Jungfernhof mit Schwester, Schwägerin und drei Neffen
Für tot erklärt 31. 12. 1945
Eltern:
Emil Reis, gest. 10. 5. 1924
Berta geb. Hamburger, gest. 25. 3. 1935
"Frl. Maria Dinkel, Frickentalstr. 6 u. Landwirt u. Nachbar Albert Weber u. Frau können allenfalls weitere Aussagen machen.
Henriette Reis lebte im Haushalt der Eltern als Haustochter, sie besuchte hier die Realschule. Nach dem Todes des Vaters u. Übergabe des Geschäfts (gute Weinhandlung) an den Bruder Otto war sie als Kontoristin im Geschäft tätig. Sie genoß allgemeines Ansehen und Achtung unter der ganzen Bürgerschaft."Quelle: Erhebungen über die jüdischen Einzelschicksale in alphabetischer Folge der Wohnorte: Nellingen – Niederstetten, http://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=1-465466-350 ff.