Gewerbeschule

Gewerbeschule

  • 1. Oktober 1932. Anzeige Gewerbeschule Niederstetten-

    (Vaterlandsfreund, Nr. 230, 1. 10. 1932)

  • 1. Oktober 1938. Beratung des Bürgermeisters mit den Beigeordneten und Ratsherren

    Niederstetten, 1 Oktober. (Beratung des Bürgermeisters mit den Beigeordneten und Ratsherren am 16 September 1938) Martin Groß, Zimmermeister hier, beabsichtigt an der Bahnhofstraße neben Dertinger und Kirchheimer ein Werkstattgebäude zu erstellen und sucht um Aufhebung der für die geplante Gartenstraße bestehenden Baulinien nach. Der Aufhebung der Baulinie wird zugestimmt, soweit diese bei dem Neubau in Frage kommt. Von dem Antragsteller wird jedoch verlangt, daß er zwischen dem geplanten Neubau und seinem Gebäude einen Fußweg freiläßt. Die Baulinie für die geplante Gartenstraße wurde bereits vor ca. 70 Jahren festgelegt. Die Durchführung der Gartenstraße war bisher noch kein Bedürfnis. – Nach dem Erlaß der Zentralkasse für das Feuerlöschwesen wird der Stadtgemeinde für die Anschaffung einer Motorlöschspritze ein Zuschuß von 33 1/3 Prozent gewährt. Die Anschaffung wird beschlossen und zum Einkauf eine Kommission bestimmt, der neben dem Bürgermeister und den Beigeordneten der Oberbrandmeister Ratsherr Knenlein und dessen Vorgänger Ratsherr Streitberger angehören. Die Kriegerkameradschaft hier beabsichtigt einen neuen, modernen Schießstand zu erstellen und bittet um Ueberlassung eines geeigneten Platzes, sowie um sonstige Unterstützung bei der Erstellung des Schießstandes. Ehe dem Gesuch näher getreten wird, will der Bürgermeister mit dem Vorstand des Schützenvereins wegen eines Zusammengehens der beiden schießsporttreibenden Vereine verhandeln. – Die Modelle für den Brunnen bei der Apotheke werden besichtigt. Als geeignet wird das von Gewerbelehrer Reiber hier gewählt. Die Ausführung der Arbeit wird dem Bildhauermeister Seelig-Laudenbach übertragen. Eine allgemeine Befreiung der Mitglieder der hiesigen Sanitätskolonne von der Feuerwehrabgabe kann nicht stattfinden, da mit der gleichen Begründung auch die Angehörigen der SA., NSKK. sowie die Politischen Leiter von der Abgabe befreit werden müßten. — Die Abrechnung der Gewerbeschule 1937/38 wird ohne Einwendung zur Kenntnis gebracht. Vom Nutzungsplan und von der Fällungsnachweisung 1938/39 wird Kenntnis genommen. Eine Besichtigung der städt. Wälder durch die Beigeordneten und Ratsherren wird nach Beendigung der Herbstarbeiten stattfinden. – Den im Ausland wohnenden Niederstettener wird der schwäbische Heimatkalender 1929. von Hans Reyhing als Heimatgruß übersandt, Die Angehörigen werden ersucht, beim Bürgermeister die Adressen abzugeben. — Der Bürgermeister berichtet über den Finanzausgleich und über den Stand der Voranschlagsarbeiten.

    Der Franke, 1. 10. 1938

  • 11. März 1932. Anzeige Gewerbeschule Niederstetten-Blaufelden

    (Vaterlandsfreund, Nr. 59, 11. 3. 1932)

  • 15. Juni 1930. Stürmische Debatten im Gemeinderat - Zahlreiche Todesfälle in der Stadt

    () Niederstetten, 15. Juni. Die gestrige Sitzung des Gemeinderates führte zeitweise zu recht stürmischen Debatten. Zunächst wurde wieder die Veranstaltung einer Pferdemarktlotterie anläßlich des Januar-Pferdemarktes beschlossen. Von einem größeren Beitrag seitens der Versorgungsbehörde zu der Instandsetzung der Schutzmannswohnung wurde Kenntnis genommen. Die Gewerbeschule beantragte die Beschaffung von 2 Kästen im Anschaffungswert von etwa 200 MK. Während gegen die Zweckmäßigkeit Einwendungen nicht erhoben wurden, sprachen Gründe des Raummangels und der notwendigen Sparsamkeit dagegen. Die Anschaffung wurde beschlossen. Die Kündigung des Baumwarts wurde angenommen. Die probeweise eingeführte Müllabfuhr an den [Textverlust] korrektionen) immer der Beihilfe der Korporation [?] fortschrittlichen Landwirtschaft aus, deren Nutzen auch den Landwirten der Talgemeinden zu Gute komme. Der Herr Vorsitzende Stadtschultheiß Schroth wies darauf hin, daß der Bezirk Gerabronn im Straßenwesen vorbildlich sei und auch die Gewerbeschulen unterstütze. Trotzdem wurde die Eingabe mit allen Stimmen gegen die Stimme des vorerwähnten Gemeinderats abgelehnt. An diesen Punkt der Tagesordnung schloß sich die Etatberatung. Der Etat sieht wieder 24 Prozent Gemeindeumlage für unsere Stadt vor. Diese Umlage ist natürlich nicht endgiltig. Falls der geplante Schulhausbau nicht zu stande kommt (die Erlaubnis der Schuldaufnahme steht noch aus, während der Staatsbeitrag gesichert ist), so ist zu hoffen und zu wünschen, daß durch Einsparungen im Laufe des Jahres die Umlage eine Erniedrigung erfährt.

    () Niederstetten, 15. Juni. Der Tod hat in den letzten Tagen hier reiche Ernte gehalten. Am Freitag waren [?] Beerdigungen. Frau Bäckermeister Federolf war ihrem erst vor wenigen Wochen verstorbenen Gatten nach kurzer, schwerer Krankheit nachgefolgt und Herr Landwirt und Ziegler Münz, ein geachteter Bürger, war im [?] Lebensjahre gestorben. Heute nun wird die 11jährige Martha, Tochter des Drechslermeisters Abendschein zur letzten Ruhe gebettet. Das liebe Kind war die nach [?] Söhnen dem Ehepaar Abendschein geschenkte, langerwartende einzige Tochter. Den schwergeprüften Eltern wendet sich die allgemeine Teilnahme zu.

    Der Vaterlandsfreund, Nr. 137, 16. 6. 1930

  • 16. April 1938. Aufnahme Gewerbeschule

     

    Der Franke, 13. 4. 1938
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  • 18. Februar 1932. Verkauf Wohnhaus Georg Grimm. - Hofgüter-Verpachtung. - Hauptversammlung des Gewerbevereins

    () Niederstetten, 18. Febr. Das in der Münzgasse gelegene Wohnhaus des Herrn Maurermeister Gg. Grimm ging um den Preis von 13 000 RM in den Besitz von Fräulein Pfeiffer, Nürnberg-Spielbach, über.

    () Niederstetten, 18. Febr. Nachdem die Kälte der vorigen Woche milderem Wetter das Feld geräumt hatte, erfolgte von gestern auf heute nacht ein Rückschlag auf 10 Grad Kälte.

    Niederstetten, (Verpachtung). Am Samstag wurden hier die Güter des fürstlichen Hofes verpachtet. Auch hier machte sich die Geldnot bemerkbar. Es wurde die Hälfte, ja oft zwei Drittel unter dem alten Pachtpreis geboten. Für drei Hektar wurde ein Angebot von 20 M gemacht. Von einem Abgeben kann gar keine Rede sein, da die Güter mit Steuern höher belastet sind, als die gesamte Einnahme ausmacht. Die Güter sind in tadellosem Zustande. Das ist wieder ein Beweis, wie schwer die Landwirtschaft darnieder liegt.

    () Niederstetten, 18. Febr. Der Gewerbeverein hielt im Gasthaus zum „Löwen“ seine gut besuchte Hauptversammlung ab. Vorstand Bäckermeister Hirsch begrüßte die Erschienen[en] und gedachte der Toten, welche durch Erheben von den Sitzen geehrt wurden. Hierauf gab Herr Hirsch einen Rückblick über das vergangene Jahr und erstattete über eine Notstandskundgebung des Handwerks in Heilbronn Bericht, bei welcher die zuständigen Stellen der Landesregierung über die schlimme Lage des Handwerks aufgeklärt wurden. Nur ein Drittel des Handwerks wären beschäftigt, dabei leide das Handwerk schwer unter Zinsdruck, Unkosten und Steuern. Man verlangte Schutz gegen die Syndikate, Warenhäuser und Einheitspreis[ge]schäfte. Ministerialrat Möller habe Berücksichtigung der Wünsche des Handwerks zugesagt. Nach dem Vorstandsbericht erfolgten die Berichte des Kassiers und des Schriftführers. Die Neuwahlen ergaben nur unwesentliche Aenderungen im Ausschuß. Das Arbeitsamt Mergentheim hatte in einem Schreiben wegen Berufsberatung zum Zwecke eines vollwertigen Nachwuchses an Handwerkern die Gewerbevereine zur Zusammenarbeit mit dem Arbeitsamt aufgefordert. An den programmäßigen Teil der Versammlung schloß sich eine rege Aussprache über Gemeindeangelegenheiten (Gewerbeschule und Krankenhaus). Der anwesende Herr Bürgermeister Schroth gab in allen Dingen erschöpfenden Ausschluß, so daß zu hoffen ist, daß diese Aussprache nicht fruchtlos bleibt.

    (Vaterlandsfreund, Nr. 41, 19. 2. 1932)

  • 18. März 1931. Generalversammlung des Gewerbevereins - Bezirksnotar Kochendörfer gestorben

    () Niederstetten, 18. März. In der Schindwolf'schen Wirtschaft fand gestern abend die Generalversammlung des Gewerbevereins statt. Die Versammlung wies eine guten Besuch auf, aber mit Rücksicht auf die große Mitgliederzahl wäre es doch erwünscht, daß die Gewerbetreibenden ihrer Organisation ein größeres Interesse entgegenbrächten. Die Versammlung wurde vom Vorstand, Herrn. Bäckermeister Hirsch, eröffnet. Einleitend wies dann Herr Hirsch auf die Bedeutung der Handwerkswoche hin, bei welcher alle Stände, beim Reichspräsidenten angefangen, sich zusammentun, um dem Handwerk in seinem schweren wirtschaftlichen Kampfe zu helfen. Die Handwerkswoche soll durch geeignete Propaganda dazu helfen, das Handwerk zu heben. Durch sie soll auch die Regierung darauf aufmerksam gemacht werden, daß die Steuern und sozialen Lasten, welche auf dem Handwerk ruhen, gemindert werden müssen. Der Ansprache des Vorstandes folgte die Verlesung der Protokolle und des Kassenberichtes. Nachdem Vorstandschaft und Ausschuß erklärt hatten, eine Wiederwahl anzunehmen, wurde die Wiederwahl derselben durch Zuruf vollzogen. Dann fand die weitere, umfangreiche Tagesordnung Erledigung. Der Gewerbeschule wurde ein Beitrag zu ihrer Schlußfeier bewilligt. Auf eine Eingabe des Gewerbevereins Enzberg, mit Nachdruck auf eine Ermäßigung der diesjährigen Schätzungen hinzuwirken, wurde beschlossen, eine abwartende Stellung einzunehmen. Lebhaftes Interesse erweckten Mitteilungen über eine in Crailsheim stattgehabte Besprechung von Vertretern des Handwerkes (Schmiede, Wagner, Sattler) mit Vertretern der Landwirtschaft. Die letzteren verlangten einen allgemeinen Preisabbau von 20 Prozent. Diesem Verlangen konnte aber das Handwerk bei der Verschiedenheit der Arbeiten und dem in diesen Dingen schon jetzt in Berechnung gezogenen Preisabbau nicht entsprechen. Es wäre schließlich bei 10 Prozent fast zu einer Einigung gekommen, als durch eine Bemerkung eines Vertreters der Landwirtschaft die Verhandlungen scheiterten. Die Handwerkskammer Heilbronn berichtet ausführlich über eine neue Gründung innerhalb des württ. Handwerks, eines Landesverbandes des württ. u. hohenz. Handwerkes. Diese Gründung wurde nach diesem Bericht hauptsächlich von der Handwerkskammer Stuttgart, unter Beiseitesetzung der anderen Handwerkskammern und sonstiger wichtiger Handwerksorganisationen, in das Leben gerufen. Handwerkskammer Heilbronn nimmt eine ablehnende Haltung ein. Die Handwerkerkrankenkasse beschwert sich über die Konkurrenz anderer Krankenkassen. Von Mitgliederseite wurde verlangt, daß sich die Leistungen der Handwerkerkrankenkasse den privaten Krankenkassen anpassen solle. Insbesondere wurde verlangt, daß Mitglieder, bei Nichtanspruchnahme der Kasse Zurückvergütung erhalten. Der Betrag für Zahnhilfe sei nicht genügend. Kritik wurde auch an der Abholegebühr von 10 Pf. geübt.

    () Niederstetten, 18. März. In Ellwangen starb Herr Bezirksnotar Kochendörfer. Herr Kochendörfer war auch 12 Jahre hier als Notar tätig. Mit reichen Gaben des Geistes und des Herzens versehen, erwarb er sich hier hohe Achtung und erfreute er sich allseitiger Beliebtheit. Hr. Notar Kochendörfer wurde in seiner Heimat Michelbach a. L. zur letzten Ruhe gebettet.

    Vaterlandsfreund, Nr. 65, 19. 3. 1931

  • 20. August 1933, Gemeinderatsbeschluß: Verbesserung der Schulraumsituation, Krankenhaus, Hilfsflugplatz, Straßenbau nach Wermutshausen, Schulhausbau, Straßenbau

    Niederstetten, 20. Aug. Einer der bedeutendsten Beschlüsse des Gemeinderats in seiner nunmehrigen Besetzung von sieben Nationalsozialisten und einem Hospitanten des Zentrums war der Einbau von Schulsälen in die seinerzeit erworbene Fürstl. Zehentscheune. Fast 50 Jahre schwebt hier schon die Frage eines Schulhausneubaues. Oft war es nicht Mangel ehrlichen Wollens, als vielmehr der leidige Zeitgeist einer liberalistischen Weltanschauung, der in seiner Engstirnigkeit selbst notwendige kulturelle Aufgaben in früheren wirtschaftlich guten Zeiten nicht zu lösen vermocht. Um d. nahezu unerträglichen Zustand der Schulraumverhältnisse auf alle Zeiten zu beseitigen, werden jetzt sechs Schulräume mit 60 bzw. 70 Quadratmeter Raum und einigen Nebenräumen in den riesigen Bau eingefügt und zwar so, daß das Bild des historischen Bauwerks nicht gestört wird. In diesen Räumen werden nun künftig sämtliche Klassen der Evang. Volks-, Real- und Gewerbeschule untergebracht. Mit der Lösung dieser Frage findet ein zweites Problem seine Verwirklichung: das freiwerdende alte Volksschulgebäude findet als Krankenhaus Verwendung, was keine größeren Umbauten verursacht. Damit findet eine alte, soziale und gerechte Forderung ihre Erfüllung. Neben der Behebung von Unzulänglichkeiten ließ sich der Gemeinderat auch vom Gesichtspunkt der Arbeitsbeschaffung leiten. Allgemeine Zustimmung fand ein Gesuch der Deutschen Lufthansa Berlin um pachtweise Ueberlassung einer Grundfläche von ca. 18 Morgen Wiesenfläche im Gewand "Große Heften" für Zwecke eines Hilfslandeplatzes für Flugzeuge. Als weiteres Projekt zur Arbeitsbeschaffung ist ein Straßenneubau nach dem 4 Km. entfernten Wermutshausen mit etwa 30 000 Tagewerken geplant. Mit der Durchführung dieses Straßenbaues würde ein längst gehegter Wunsch Wirklichkeit werden.

    (Vaterlandsfreund, Gerabronn, Nr. 194, 22. 8. 1933)

  • 22. März 1932. Handwerkertagung mit Ausstellung

    Niederstetten, 22. März. Mit Rücksicht auf die am 24. April 1932 stattfindende Landtagswahl findet die Handwerkertagung mit Ausstellung der Arbeiten der Gewerbeschulen Niederstetten-Blaufelden am Sonntag, den 1. Mai 1932 in der Turnhalle in Niederstetten statt, worauf die Herren Innungsmeister und alle Freunde des Handwerks besonders aufmerksam gemacht werden.

    (Vaterlandsfreund, Nr. 65, 18. 3. 1932)

  • 5. Oktober 1935. Gewerbeschule, Vorbereitungskurs für Meisterprüfung

    Der Franke, Nr. 233, 5. 10. 1935
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  • 7. April 1930. Wahlversammlung des Bauern- und Weingärtnerbundes - Schußentlaßfeier Gewerbeschule

    Niederstetten, 7. April. Wohl als Auftakt für die möglicherweise in Bälde stattfindenden Reichstagswahlen hat am Sonntag der Bauern- und Weingärtnerbund zu einer Versammlung in den Löwensaal eingeladen. Referent war der alte Führer des Bundes, Herr Theodor Körner, Landtagsabgeordneter. Der Löwensaal war bis auf den letzten Platz besetzt. Namens des Bauern- und Weingärtnerbundes, Ortsgruppe Niederstetten, begrüßte Herr Lagerhausverwalter Glaser die Versammlung und übertrug den Vorsitz an Herrn Landtagsabgeordneten Klein. Herr Klein führte aus: In den Wirrnissen der Politik unserer Tage müssen die Bauern einem alten Bauernführer, wie es Herr Körner ist, doppelt dankbar für seine Tätigkeit sein. Auch in unserer Gegend ist das politische Leben rege und besonders die nationalsozialistische Arbeiterpartei hat um sich gegriffen. Wenn man heute den Wirrwarr der Parteien sieht, so ist es bedauerlich, daß diese Partei bemüht ist, diesen Wirrwarr zu vergrößern und daß sie gerade da eindringen wollen, wo die besten nationalen Kräfte sitzen. Sie würden besser ihre Tätigkeit unter die Sozialisten in die Städte verlegen. Sie richten nur Unheil an, denn sie sind nicht so stark und werden auch nicht so stark, daß sie ohne Umsturz und Blutvergießen den nationalsozialistischen Staat in die Wirklichkeit umsetzen könnten. Um Wiederholungen zu vermeiden, schicke ich voraus, daß in der Diskussion Herr Klein den Nationalsozialisten vorwarf, daß sie gegen ihn in ihren Versammlungen mit Unwahrheit kämpfen und daß der Referent, Herr Körner die Bauernjugend warnte, sich mit Musik und Fahnen verführen zu lassen, vom rechten Weg des Bauernbundes abzuweichen. Denn die nationalsozialistische Arbeiterpartei stimme wohl in nationalen Dingen mit der Rechten. Aber in allen Fragen der Interessen der Landwirtschaft stimme sie im Wettbewerb mit Sozialisten und Kommunisten und dies sei auch in anderen Dingen, wie Versicherungsfragen etc. der Fall. Während die Nationalsozialisten gegen den Bauernbund wegen zu großer Beamtenaufbesserung hetzen, hätten im Landtag ihre Abgeordneten dafür gestimmt und dem Bauernbund Vorwürfe gemacht, weil er ihnen nicht weit genug ging. Das Hauptreferat des Herrn Landtagsabgeordneten Körner behandelte die Frage: " der deutschen und der württembergischen Landwirtschaft". Herr Körner führte ungefähr aus:

    Er sei gerne in einer Zeit hierhergekommen, wo so viele Fragen auf Antwort warten. Das Leben sei ein Kampf - auch das politische Leben. Es habe keinen Zweck, diesen Kampf aus dem Wege zu gehen, aber auch starke Worte an Biertisch haben keinen Zweck. Wie der Kampf des Landwirtes gegen das Unkraut gehe, so sei dies oft in parlamentarischen Kämpfen der Fall. Man fragt: "Mußte alles kommen, wie es gekommen ist?" u. besonders unsere Bauernjugend sieht mit Ungewißheit in die Zukunft. Wenn man die Zukunft aber verstehen will, muß man in die Vergangenheit blicken, denn nur aus Lebenserfahrung kann man lernen. Ein kurzer Rückblick: Im alten, von Bismarck geschaffenen Reichstag, war Generalfeldmarschall Moltke Abgeordneter. Er sprach wenig. Als man aber Ende der 70er Jahre vom Freihandel zum Schutzzoll überging, stand Moltke auf und sagte: Wenn wir mit unserer Ernährung von fremden Ländern abhängig werden, dann haben wir den nächsten Krieg verloren, ehe der erste Kanonenschuß fällt. So ist es auch gekommen. Der Weltkrieg ging durch unsere Umstellung zum Industriestaat und durch Verkümmerung der deutschen Landwirtschaft verloren. Die Grundlagen der Freiheit eines Staates liegen in seiner Landwirtschaft. Aus der jetzigen Lage kommen wir erst heraus, wenn man auch in den Großstädten und auch in Berlin einsieht, daß ohne eine gute Landwirtschaft kein Staat frei sein und selbständig handeln kann. Der Kampf für die Landwirtschaft ist daher der Kampf für das Bestehen eines Volkes. So hat sich denn im Reichstag die grüne Front gebildet, deren Zweck es ist, der deutschen Landwirtschaft die Existenzgrundlage zu sichern. In der Landwirtschaft geht alles langsam – ackern – säen – wachsen – ernten. Auch in der Politik ist es so und der politische Acker ist am schwersten zu bearbeiten. Wenn heute die grüne Front 100 Abgeordnete zählt, so ist das eine Minderheit, welche mit allen möglichen Mitteln für ihre Ziele bei den anderen werben muß. Man kommt da nicht ohne Kompromisse aus und man muß oft das kleinere Übel nehmen, um das größere zu verhindern. Herr Landtagsabgeordneter Körner sprach dann über die Kämpfe um die neue Steuerordnung im Landtag. Diese Ausführungen decken sich mit denen, die Herr Körner am Gerabronner Pferdemarkt gemacht hat und über die wir am 7. März schon ausführlich berichtet haben. Dann wandte sich der Redner den Kämpfen im Reichstag zu. Vor Weihnachten hat der Reichstag mit Hilfe der Sozialdemokratie die gleitenden Zölle eingeführt. Dieses System ist zu unsicher. Auch wenn man 13 M als Normalpreis für den Weizen annimmt, steht dieser Preis weit unter dem Rentabilitätspreis von 15 R.M. für 50 Kilo Weizen, denn die Kaufkraft des Geldes ist schlechter geworden. Man bekommt heute für 15 M für ein Zentner Weizen nicht viel andere Waren, als vor dem Kriege 10 oder 12 M. Der Index der Löhne ist um 150-200 Prozent gestiegen. Für 15 Zentner Kartoffel bekam man vor dem Kriege einen Anzug, heute braucht man 45 Zentner dazu. Auf dem Gebiete der Preisbildung ist dem Landwirt nur durch eine entsprechende Zollgesetzgebung zu helfen, wenn 15 M für den Zentner Weizen und 12 M für Gerste bezahlt worden wären, dann wäre manche Not, in welcher wir heute stehen, nicht so dringend geworden. Die Ueberproduktion an Zucker muß eine Einschränkung des Rübenbaues zur Folge haben. Auch auf anderen Gebieten gibt es ernste Befürchtungen. Die Ueberproduktion an Milch verursachte ein Fallen der Preise und hatte Absatzschwierigkeiten im Gefolge. Die Zollerhöhung für Butter steht nur auf dem Papier und kann erst in Kraft treten, wenn der Handelsvertrag mit Finnland aufgehoben oder geändert worden ist. Man hat den Landwirten Umstellung auf Viehzucht mit billigen ausländischen Futtermitteln empfohlen. Eine unsinnige Ueberproduktion wäre die Folge. Zudem überschwemmt zollfrei eingeführtes Gefrierfleisch Deutschland. Holland, Polen. Dänemark warten nur darauf, uns mit Schweinen zu überschütten. Die Türe muß zugemacht werden, es muß erklärt werden, wir können unseren Bedarf selbst erzeugen. Die jetzige Regierung soll nach dem Rechten sehen und dafür sorgen, daß die Zölle nicht nur auf dem Papier stehen. Wenn wir diese Förderungspolitik vom Reich verlangen, sorgen wir nicht nur für uns, sondern auch durch Hebung der Kaufkraft für den Arbeiter. Niemand kann sich mehr einschränken als der Bauer und wenn ihm das Geld fehlt, ist kein organisierter Käuferstreik (Redner ist gegen einen solchen) nötig, das ist dann aus der Not der Zeit geborener Käuferstreik. Der Sparer braucht sich heute in Deutschland vor keiner Inflation fürchten, die Aufsicht des Auslandes bewahrt ihn davor. Aber wir werden erleben, daß das Geld immer knapp und teuer sein wird. Man sucht die Kapitalbildung zu fördern. Dieser ist aber der Youngplan im Wege mit seiner durchschnittlichen Belastung von 2 Milliarden Mark im Jahre.

    In einem Volke lebt man miteinander. Wenn es dem Landwirt gut geht, geht es allen anderen gut, denn die Landwirtschaft erzeugt immer neue Werte. Je unabhängiger ein Volk in seiner Ernährung vom Auslande ist, desto besser ist sein innerer Markt. In Abhängigkeit kommen wir aber, wenn wir nur die Exportindustrie fördern. Denn das Ausland will unsere Ausfuhr nicht mit Gold, sondern mit seinen landwirtschaftlichen Ueberschußprodukten bezahlen. Die Entwicklung wird dahin gehen, daß sich die Industrie in gewissen Grenzen halten muß, wenn wir keinen beschränkten Export haben. So muß man umso besser für den inneren Mark sorgen. Wir haben die Pflicht zu warnen und uns zusammenzuschließen. Wir haben dafür zu sorgen, daß wir gehört werden. Eigene Pflichterfüllung ist Voraussetzung, wenn wir Staatshilfe verlangen. Die alten Parteien verschwinden, heute schließen sich die Stände zur Wahrung ihrer Interessen zusammen. Herr Körner hat die Überzeugung, daß sich die Standesvertretungen ganz gut zusammen finden könnten. Auch im Landtag hat dies die demokratische Partei eingesehen. Wir vom Bauernbund könnten uns ganz gut mit Handwerkern und Kaufleuten unter dem Motto: "Leben und leben lassen" zusammenfinden. An der Bewegung der Zeit sehen wir, daß der Bauernstand einig sein muß, weitere Zersplitterung in Parteien und Uneinigkeit muß vermieden werden. (Hier spricht Herr Körner, wie einleitend angeführt, über die nationalsozialistische Arbeiterpartei). Wenn der Bauernstand einig ist, hat er Kraft und kann die Macht verlangen und wo keine Macht ist, ist auch kein Recht. Das empfindet auch Deutschland. Wenn wir auch viel Macht eingebüßt haben, die Zahl ist da und wenn sie einig wäre, wäre auch jetzt noch unsere Macht groß. So ist aber der Haß der Parteien untereinander größer als der Haß gegen unsere Feinde. Wir haben es in der Hand, mächtig zu sein. So sollen die Bauern einig im Bauernbund zusammenstehen. Nach der Verfassung geht die Macht vom Volke aus. Darum muß jeder seine Kräfte wirken lassen, durch Ausübung seines Wahlrechtes, um mit vereinten Kräften an der Herbeiführung bessere Zeiten zu helfen. Allerdings – über Staatshilfe und Selbsthilfe stehe die Hilfe von oben und in Not und Sorge soll Man nicht auf die Hilfe von Menschen, sondern auf die Macht des Höchsten bauen. (Starker Beifall).

    Die folgende Debatte zwischen den Rednern des Bauernbundes und Herrn Beck-Wildentierbach (Nat.-Soz.-Arbeiterpartei) ist bereits am Anfang des Berichtes kurz angeführt. Einige markante Worte Herrn Körners aus dieser Diskussion sollen noch Platz finden: Nur sechs Millionen Deutsche stimmten gegen den Youngplan und wie nach dem Kriege 90 Prozent aller Deutschen Frieden um jeden Preis wollten, so haben also auch jetzt die Mehrzahl des Volkes den Youngplan gewollt. Wir dürfen jetzt nicht rückwärts, wir müssen vorwärts schauen und uns bemühen, diese schweren Bedingungen aufzuheben, aber auf dem Wege der Nat.-Soz.-Arbeiterpartei bringen wir dies nicht fertig. (Zwischenruf: Futterkrippe). Darauf erwidert Landtagsabg. Körner, dieser Zwischenruf hätte nicht fallen dürfen. Denn Herr Frick sei aus Bayern als Minister nach Thüringen geholt worden. Des Redners Partei wollen nicht revolutionieren, sondern reformieren. Reformation ist schwerer, aber sicherer als Revolution.

    Nachdem auch Herr Herrmann-Blaufelden, Vorstand des Landw. Bezirksvereins Gerabronn und Herr Ehrmann-Gerabronn, Vorsitzender des Bezirkes Gerabronn des württ. Bauern- und Weingärtnerbundes, die Ausführungen des Hauptreferenten mit bei fällig aufgenommenen Reden unterstrichen hatten und Herr Landtagsabgeordneter Klein-Vorbachzimmern dem Hrn. Landtagsabgeordneten Körner den Dank der Versammlung ausgesprochen hatte, schloß Herr Klein die Versammlung.

    () Niederstetten, 7. April. Am Sonntag fand im vollbesetzten Saal des Gasthauses Melber die Schlußfeier der Gewerbeschule Niederstetten und Blaufelden statt. An dem regen Besuch, den dieselbe aufzuweisen hatte, sah man, daß alle Kreise großes Interesse an dem Gewerbeschulwesen haben. Nach einem einleitenden Gedicht "Üb immer treu und Redlichkeit" eröffnete Herr Schulvorstand Striegel die Schlußfeier. Er begrüßte zunächst die Erschienenen und richtete hierauf einige ermahnende Worte an die Schüler, die nun die Gewerbeschule verlassen. Hierauf sprach er von der engen Zusammenarbeit, die zwischen Meister und Schule herrschen muß. Am Schluß seiner Rede gab Herr Schulvorstand Striegel noch den Jahresbericht für das Schuljahr 1929/30. Es besuchten in diesem Jahre 140 Schüler die beiden Schulen Niederstetten und Blaufelden. Hiervon entfallen 65 auf Niederstetten und 75 auf Blaufelden. Er erwähnte auch noch die Schwierigkeiten, die dadurch entstanden sind, daß anstatt drei nur noch zwei Lehrer an den Schulen tätig sind. In diesem Jahre verlassen 38 Schüler die beiden Schulen. Es sind dies 18 in Blaufelden, 12 in Niederstetten und 8, die zur Schneiderfachklasse gehören. Anschließend an die Rede wurden einige Gedichte vorgetragen. Ein Schüler hielt ein Referat über "Das Ausrüsten der Leinen- und Baumwollstoffe". Er erklärte in wirklich netter Weise die Arbeit, die noch nötig ist, um den gewebten Stoff verarbeitungsfähig machen. Herr Schulvorstand Striegel sprach dann einige kurze Worte über Zunftgebräuche. Ein Schüler erzählte hierauf eine witzige Geschichte in Mundart. Darnach erfolgte die Preisverteilung. Preise erhielten in der zweiten Klasse in Niederstetten: Hohl, Haag und Merz; in Blaufelden: Räderich Hermann, Gabel Karl, Friedrich Hermann und Robert Hohl. In der 3. Klasse in Niederstetten: Scheu und Blumenstock; in Blaufelden: Schmelcher, Schüttler und Mayer. In der Schneiderfachklasse erhielten einen Preis Albert Schmitt-Niederstetten und Gerhard Grabert-Bad Mergentheim. In der ersten Klasse wurden als beste belobt: Georg Dreher und Otto Schäfer. Preise wurden gestiftet von der Stadtgemeinde Niederstetten, dem Gewerbeverein Blaufelden und der Schneiderinnung der Oberämter Mergentheim und Gerabronn. Nach der Preisverteilung ergriff Herr Stadtschultheiß Schroth-Niederstetten das Wort. Er wies darauf hin, daß es zur Notwendigkeit geworden ist, den angehenden Handwerker auch theoretisch auszubilden, denn der schwere Existenzkampf zwingt den Menschen, der es zu etwas bringen will, dazu. Herr Schultheiß Waldmann-Blaufelden sprach dann noch einige kurze Worte über den Segen der Arbeit zu den Schülern. Gegen Schluß seiner Rede betonte er das gute Einvernehmen in der Gewerbeschulsache zwischen den Gemeinden Niederstetten und Blaufelden. Nun hielt Herr Ingenieur Weller einen Vortrag über den Werdegang eines Autos. An einigen sehr schönen Lichtbildern erklärte er den Anwesenden in leicht verständlicher Weise die verschiedenen Arbeitsphasen der Herstellung eines Autos. Er erklärte dabei all die technischen Vorteile des laufenden Bandes. Er zeigte dann noch die verschiedenen Autotypen. Ein besonders großes Interesse wurde seinen Ausführungen entgegengebracht. Herr Schulvorstand Striegel schloß hierauf die so schön verlaufende Schlußfeier. – Anschließend daran war eine Führung in der Ausstellung der Schneiderfachklasse in den Räumen der Gewerbeschule. Auch diese auf ein Fach spezialisierte Ausstellung hat viel für sich. Wir erkennen an Zeichnungen und Stoffen, wie der Schüler in den Geist der Arbeit eingeführt wird, er lernt den Sinn der einzelnen Kleidungsstücke kennen, er wird mit Stoff und Zutaten vertraut. Aus dem Heften ersehen wir, wie er rechnen, kalkulieren lernt, wie er unterrichtet wird und wie der einzelne Schüler die Arbeit erfaßt. Zusammenfassend zeigte die Schlußfeier der Gewerbeschule Niederstetten-Blaufelden, daß das letzte Jahr ein recht erfolgreiches Jahr der Arbeit an unserer heranwachsenden gewerblichen Jugend war. Schlußfeier und Ausstellung werden auch dazu beitragen, das Verständnis für die Schule in immer weitere Kreise zu tragen.

    Der Vaterlandsfreund, Nr. 82, 8. 4. 1930

  • 7./8. April 1930. Einzug Fürst Albrecht zu Hohenlohe-Jagstberg - Vortrag zu Zeileis-Methode

    () Niederstetten, 7. April. Seine Durchlaucht Fürst Albrecht zu Hohenlohe-Jagstberg hielt heute seinen Einzug auf Schloß Haltenbergstetten. Das Schloß und seine Umgebung waren beflaggt, auf dem Schloß weht die rot-weiße Standarte. Am Vormittag fand ein feierlicher Gottesdienst in der katholischen Kirche statt, an welchem sich verschiedene Audienzen u. a. des Stadtvorstandes u. der Vertreter der Konfessionen anschlossen. Bei dem Empfang des Herrn Stadtschultheißen Schroth überreichte der Fürst demselben die hohe Summe von 500 M für die Armen der Stadt Niederstetten ohne Unterschied der Konfession. Heute abend wird der Männergesangverein eine Serenade im Schloßhofe darbringen.

    () Niederstetten, 8. April. Wie aus unserem Anzeigenteil der letzten Tage ersichtlich, wirft Zeileis bis hierher seinen Schatten. Bekanntlich hat in der letzten Zeit eine große Aktion der- Aerzte gegen Zeileis eingesetzt. Herr Gistel, München, Ridlerstraße 28, von der Sanolux-Gesellschaft hatte es nun unternommen, uns etwas von Zeileis zu erzählen. Zeileis nennt Erdstahlkraft und Sonnenstahlkraft die Elemente des Lebens. Nimmt der Mensch zu wenig von beiden auf, so kann er seine Funktionen nicht mehr erfüllen, besonders die Arbeitszellen im Zellengewebe kommen ihrer Tätigkeit, das Blut zu reinigen nicht mehr nach. Zeileis stellt den Menschen daher unter Strom und wo die Röhre beim Vorbeistreifen am Körper nicht aufleuchtet, ist ein krankes Organ. Darauf beruht die blitzschnelle Diagnose Zeileis'. Die Behandlung ist daher bei allen Patienten gleich und wegen der Höhe der Spannung ist die Bestrahlung nur von kurzer Dauer. So führte der Redner in das Wesen der Hochfrequenzapparate ein. Am Sana-Lux-Apparat demonstrierte der Redner dann die vielseitige Verwendbarkeit der Apparate. Der gute Vortrag hätte ein zahlreicheres Publikum verdient. Da aber nachmittags die Körnerversammlung und der Gewerbeschulschluß stattfanden und das benachbarte Oberstetten einen Bezirkskriegertag hatte, so war der schwache Besuch nicht zu verwundern.

    Der Vaterlandsfreund, Nr. 83, 9. 4. 1930

  • 8. Oktober 1937. Vorbereitungskurs für Meisterprüfung

     

    Der Franke, 8. 10. 1937
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