Josef Fach
Josef Fach
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12. Januar 1938. Anzeige Fach, Dreischwingen, verkauft Schweine
Der Franke, 12. 1. 1938
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16. August 1937. Preisschießen des Kyffhäuserbundes
Niederstetten, 16. Aug. Das alljährlich vom Deutschen Reichskriegerbund (Kyffhäuserbund) veranstaltete Bundesschießen hat in diesem Jahr innerhalb des Kreisverbandes Gerabronn eine günstige Entwicklung genommen. Vereinzelte Kameradschaften sind bis zu 75 Prozent ihrer Mitglieder an den Start gegangen.
Das Ergebnis bei den Einzelschießen ist:
1. Preis: Gg. Dümmler-Niederstetten 109 R.
2. Preis: Gg. Rupp-Niederstetten 105 R.
3. Preis: Hch. Wolfinger-Brettheim 104 R.
4. Preis: Walter-Leuzendorf 104 R.
5. Preis: O. Gaugel-Schrozberg 103 R.
6. Preis: W. Groß-Dünsbach 101 R.
Beim Gruppenschießen hat sich folgende Rangfolge ergeben.
1. Preis und damit Kreismeister 1937 Gruppe I Niederstetten 389 R.
2. Preis: Gruppe I Gammesfeld 358 R.
3. Preis: Gruppe-II Niederstetten 355 R.
4. Preis: Gruppe 1 Schmalfelden 327 R.
5. Preis: Gruppe I Leuzendorf 325 R.
6. Preis: Gruppe II Schmalfelden 321 R.Niederstetten, 16. Aug. Die Kriegerkameradschaft Niederstetten veranstaltete am gestrigen Sonntag ein Preisschießen, bei dem über 300 Startnummern abgegeben wurden. Es erhielten folgende Schützen Preise: 1. Dümmler-Niederstetten 36 R., 2. Rupp-Niederstetten 35 R., 3. Walter-Leuzendorf 34 R., 4. Ulshammer-Hollenbach, 5. Fach-Dreischwingen, 6. Scheff-Niederstetten, 7. Klenk-Heiligenbronn, 8. Neubert-Niederstetten, mit 33 Ringen, 9. Bach-Adolzhausen, 10. Wolz-Spielbach, 11. Rohn-Leuzendorf, 12. Schürger-Niederstetten, 13. Weber-Oberstetten, 14. Groß-Niederstetten, 15. Keller-Hollenbach, mit 32 Ringen, 16. Stirn-Eichenau, 17. Gaugel-Schrozberg, 18. Renner-Hollenbach, 19. Fach-Dreischwingen, 20. Göller-Mittelbach, 21. Zürmer-Amlishagen, 22. Jäck-Niederstetten, mit 31 Ringen, 23. Kleinhanß-Niederstetten, 24. Blumenstock-Niederstetten. — Die Ergebnisse sind als gut zu bezeichnen, da die höchst erreichbare Ringzahl 36 war.
Der Franke, 17. 8. 1937
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18. April 1935. Josef Fach und seine Hühnerzucht
Niederstetten, 18. April. Der Bauer Josef Fach von Dreischwingen, legte schon verschiedene Jahre sein Hauptaugenmerk auf die Züchtung einer Hühnerrasse, welche möglichst große Eier erzeuge. Bei einem Stamme von ca. 100 Hühnern, ist es ihm nun gelungen, der größte Eierablieferer des Bezirkes zu werden, bei einem Durchschnittsgewicht von 70 bis 90 Gramm pro Ei; Eier bis 100 Gramm sind keine Seltenheit. Vor 14 Tagen erhielt Fach von einer Henne ein Ei, welches genau 109 Gramm wog. Im Rahmen der Erzeugungsschlacht sind solche Ergebnisse nicht hoch genug zu schätzen.
Der Franke, Nr. 92, 18. 4. 1935
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23. Januar 1937. Roßmarkt-Bericht
Niederstetten, 23. Jan. (Roßmarkt.) Am Donnerstag wurde bei günstigem Wetter der alljährliche Roßmarkt abgehalten. Der Besuch der Bauern aus der Umgebung war überaus lebhaft. Der Auftrieb an Pferden war sehr gut und betrug insgesamt 157 Stück und zwar: 71 Händler, 20 Warmblut-, 23 Kaltblutpferde, eine Familie mit 3 Pferden und 40 Fohlen (Kalt- und Warmblut). Der Markt stellte sich mit dieser Zahl nicht hinter die Bedeutung seiner Vorgänger. Schon am Morgen setzte ein lebhafter Handel ein; die Händler verkauften ungefähr die Hälfte ihres Bestandes, aber auch die übrigen Pferde, welche zum Verkauf gestellt waren, fanden guten Absatz. Die Prämiierung war dieses Jahr nicht im Hofgarten, sondern auf dem Sportplatze, wodurch eine bessere Uebersicht erzielt wurde. Die große Zahl der zur Prämiierung gekommenen Pferde machte den Preisrichtern ihr Amt sehr schwer, ebenso hatte der Umzug durch die Stadt, an welchem sich 90 Pferde beteiligten, über eine Stunde Verspätung. Am Nachmittag fand die Verteilung der Preise statt, welche nur durch freiwillige Spender ermöglicht wurde und zwar beteiligten sich daran die Kreisbauernschaft, die Landw.- und Gewerbebank Gerabronn, das Elektrizitätswerk Hohebach-Ingelfingen, die Kreissparkasse und die hiesigen Wirte und Metzger. Bürgermeister Schroth begrüßte die Anwesenden namens der Stadt und dankte besonders. auch dem Preisgericht für seine Mühe. In seinen Ausführungen betonte er, daß von den Landwirten Bedauern darüber ausgesprochen wurde, daß das Wirtschaftsministerium, Abt. Landwirtschaft die Wiedereröffnung der seit Jahrzehnten bestandenen Beschälstation Niederstetten abgelehnt hat, weil die Stadt sich nicht dazu bereit erklären konnte, den etwaigen Abmangel der Beschälstation Weikersheim zu tragen. Bürgermeister Schroth forderte aber die Landwirte auf, ihre Pferde trotzdem zu den Platten Weikersheim und Blaufelden zu führen, um dem Wirtschaftsministerium zu beweisen, daß die Errichtung einer dritten Platte zu Niederstetten eine unbedingte Notwendigkeit darstelle. Wir glauben bestimmt, mit Hilfe der Stutenbesitzer zur Hebung der Pferdezucht im Rahmen des Vierjahresplanes beizutragen, einen schönen Anfang hierzu zeigte das wirklich prächtige Fohlenmaterial, das auf dem Roßmarkt gezeigt wurde.
Die Prämiierung hatte folgendes Ergebnis:
Warmblut: Gebrauchspferde.
I. Preise: Friedrich Hofmann-Niederweiler für Braunstute, Ludwig Münz-Herrentierbach für Rappstute, Paul Löblein-Eichhof für Fuchsstute.
II. Preise: Friedrich Gackstatter-Könnbronn für Kohlfuchsstute, Leonh. Köthmann-Niederweiler für Schwarzbraunstute, Leonhard Beck-Rinderfeld für Braunwallachen, Fürstl. Domäneverwaltung Bartenstein für Rappwallachen.
III. Preise: Leonh. Federolf-Pfitzingen für Schwarzbraunwallachen, Joh. Höppel-Bronn für Braunwallachen, Fürstl, Domäneverwaltung Bartenstein für Rappwallachen, Georg Lang-Neubronn für Braunwallachen, Karl Balbach-Rinderfeld für Schwarzbraunwallachen.Warmblutfamilienpferde:
II. Preis: Georg Bach-Adolzhausen für Braunstutfamilie.Kaltblutgebrauchspferde.
I. Preise: Gottlob Hesser-Amlishagen für Fuchsstute, Georg Herz-Lillstadt für Braunstute, Paul Zeller-Rot, Kr. Mergentheim, für Braunstute, Karl Wirt-Rinderfeld für Fuchsstute, Leonh. Streng-Rinderfeld für Kohlfuchsstute, Leonh. Horn-Wermutshausen für Fuchswallachen.
II. Preise: Georg Bach-Adolzhausen für Fuchsstute, Gottlob Hesser-Amlishagen für Fuchsstute, Friedr. Gackstatter-Könnbronn für Kohlfuchsstute, Jakob Mönikheim-Ebertsbronn für Fuchsstute, Otto Osiander-Sichertshausen für Braunstute, Friedr. Kellermann-Schrozberg für Fuchswallachen.
III. Preise: Friedr. Herbst-Vorbachzimmern für Braunstute, Karl Striffler-Wertmutshausen für Braunstute, Johann Emmert-Rinderfeld für Braunstute.Fohlen: Warmblut:
I. Preise: Paul Löblein Eichhof für Braunstutfohlen, Ludwig Münz-Herrentierbach für Rappwallachfohlen.
II. Preise: Georg Herz-Lillstadt für Fuchsstutfohlen, Rudolf Schmidt-Staigerbach für Fuchshengstfohlen, Johann Hachtel-Vorbachzimmern für Braunwallachfohlen, Friedrich Klenk-Wermutshausen für Fuchshengstfohlen.
III. Preise: Fritz Rollmann-Streichental für Fuchsstutfohlen, Georg Lang-Neubronn für Braunstutfohlen, Paul Habel-Neubronn für Fuchshengstfohlen, Karl Balbach-Rinderfeld für Fuchsstutfohlen, Paul Löblein-Eichhof für Braunwallachfohlen, Luise Marquardt, Witwe, Wildentierbach für Rappstutfohlen, Friedrich Wolz-Niederweiler für Fuchshengstfohlen, Karl Wirth-Rinderfeld für Braunstutfohlen.Fohlen - Kaltblut:
I. Preise: Leonh. Kleider-Hachtel für Braunstutfohlen, Leonh. Kleider-Hachtel für Fuchswallachfohlen.
II. Preise: Josef Fach-Dreischwingen für Fuchsstutfohlen, Josef Fach-Dreischwingen für Fuchswallachfohlen, Georg Leidenberger-Wildentierbach für Rotschimmelstutfohlen.
III. Preise: Leonh. Kleider-Hachtel für Kohlfuchsstutfohlen, Friedr. Klenk-Wermutshausen für Braunhengstfohlen, Friedr. Wunderlich-Herbsthausen für Fuchsstutfohlen, Georg Herz-Lillstadt für Braunstutfohlen.Der Franke, 23. 1. 1937
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30. Januar 1934. Generalversammlung des Schützenvereins
Niederstetten, 30. Jan. (Generalversammlung des Schützenvereins.) Unter dem Vorsitz des seitherigen Vorstandes, Schreinermeister Julius Wolf, fand am 21. Januar im Lokal „Ochsen” die diesjährige Hauptversammlung statt. Aus dem Kassenbericht war zu entnehmen, daß im abgelaufenen Jahr sparsam gewirtschaftet wurde und dem Verein heute noch Barmittel zur Verfügung stehen. Den Aufzeichnungen des Schriftführers ist zu entnehmen, daß der Schießbetrieb des abgelaufenen Jahres zu wünschen übrig ließ. Grund hiefür war jedoch die außerordentliche Inanspruchnahme der Mitglieder im Jahre der nationalen Erhebung. Schriftführer und Ehrenvorstand Weimer gab der Hoffnung Ausdruck, daß das bevorstehende Schießjahr für unseren Verein einen erheblichen Auftrieb bringen möchte. Der seitherige Vorstand Wolf erklärte eine Neuwahl nicht mehr annehmen zu können. Zum letzten Mal wurde nun die seither übliche Wahl durch Abstimmung angenommen und zum Führer des Vereins Josef Fach-Dreischwingen gewählt. Dieser übernahm hierauf den Vorsitz. Er sprach seinen Dank allen im Vereinswesen tätig gewesenen und im Besonderen dem seitherigen Vorstand Wolf aus. Als seine Mitarbeiter bestimmte er: Kassier wie bisher, Bankleiter Willy Schuster, Schriftführer wie bisher, Ehrenvorstand Weimer. Als stellv. Führer wurde Ortsgruppenleiter Thomas, als erster Schießleiter wie seither, Truppführer Neubert, und als Ersatz Hermann Scharpf und Gottlob Linder und als weitere Mitarbeiter wurden die seitherigen Ausschußmitglieder bestimmt. Im neuen Jahr soll vor allen Dingen der weitere Ausbau der Schießanlage durchgeführt werden. So im Besonderen die Anbringung von Zugscheiben. Den Formationen der SA. wurde die Schießanlage zur Verfügung gestellt. Jedoch sind mit diesen noch besondere Verhandlungen wegen der Benützung zu pflegen. Der Führer des Vereins schloß die Versammlung mit dem Wunsche, daß das neue Schießjahr im erwachten Deutschland auch mit Hinsicht auf die Wichtigkeit des Schießsportes seinen Aufstieg zeigen möge. Mit einem Sieg Heil auf den Führer schloß die Versammlung.
Der Franke, Nr. 24, 30. 1. 1934