Josef Kirchheimer
Josef Kirchheimer
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Kirchheimer, Jenny geb. Löwenthal
Geb. 21. 4. 1884 in Mühringen
Heirat: 28. 8. 1911 in Niederstetten
Ehemann: Simon Kirchheimer
Kinder:
Arthur, geb. 16. 11. 1912
Bruno, geb. 8. 6. 1914
Rita, geb. 9. 6. 1915
Rut, geb. 27. 2. 1918
Julius, geb. 22. 11. 1921
Josef, geb. 18. 2. 1931
2. 5. 1942 - 2. 11. 1942 KZ Westerbrook. danach Auschwitz, "dort umgekommen"http://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=1-465466-228
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Kirchheimer, Josef
Geb. 18. 2. 1931 in Würzburg
Auswanderung 1938 mit Eltern und Schwester nach Holland, dort verhaftet und deportiert nach Ausschwitz
Eltern:
Simon Kirchheimer, geb. 23. 11. 1882, für tot erklärt 8. 5. 1945
Jeanette geb. Löwenthal, 21. 4. 1884, für tot erklärt 8. 5. 1945
"Vater: Viehhändler in Niederstetten. Jahreseinkommen ca. 7000.- Ging bald nach 1933 zurück."http://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=1-465466-231
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Kirchheimer, Simon
Geb. 23. 11. 1882 in Hohebach/Hollenbach?
Viehhändler
Heirat: 28. 8. 1911 in Niederstetten
Ehefrau: Jeanette Jenny geb. Löwenthal, geb. 21. 4. 1884 in Mühringen, für tot erklärt 8. 5. 1945
Kinder:
Arthur, geb. 16. 11. 1912 in Niederstetten, 1935 nach Palästina ausgewandert
Bruno, geb. 8. 6. 1914 in Niederstetten, in die USA ausgewandert
Rita, geb. 9. 6. 1915 in Niederstetten, verh. Stobetzki, in die USA ausgewandert
Rut, geb. 27. 2. 1918 in Niederstetten, für tot erklärt 8. 5. 1945
Julius, geb. 22. 11. 1921 in Niederstetten, in die USA ausgewandert
Josef, geb. 18. 2. 1931 in Würzburg, mit den Eltern nach Rotterdam, dort verhaftet, ins Konzentrationslager Auschwitz gebracht und dort vergast
Auswanderung 1938 nach Holland mit Ehepartner und zwei Kindern
2. 5. 1942 - 2. 11. 1942 KZ Westerbrook
Deportation 2. 11. 1942 nch Auschwitz mit Eheparter und zwei Kindern
"Viehhändler in Niederstetten, Geschäft hauptsächlich ausserhalb. Jahreseinkommen vor der Verfolgung 7000.- Ging ab 1936 stark zurück."
Gebäude Nr. 341. 90 qm in der Frickentalstraße. Brandvers.Wert: 12500 RM. Steuerwert 10000 RM.
Verkauf 14. 7. 1939 an Fritz Fug, Weingärtner u. Ehefrau Anna geb Frieß in Niederstetten um 10000 RM. Rückerstattung ist durch Vergleich erfolgt."
"Frl. Maria Dinkel, Niederstetten, Frickentalstr. 6 u. der Käufer des Gebäudes Fritz Fug können falls nötig, noch erforderliche Auskünfte geben.
Simon Kirchheimer war ein vesierter Viehhändler. Diesen Beruf hatte er erlent. Er handelte in Gemeinschaft mit seinem Vater Abraham Kirchheimer und seinem Onkel Julius Schloßberger. Seine wirtschaftlichen Verhältnisse verbesserten sich von Jahr zu Jahr u. waren daraus [?]. Er genoß allgemeine Achtung und Wertschätzung. Er nahm mit seiner Familie am gesellschaftlichen Leben der ganzen Bevölkerung teil. Seine Familienverhältnisse waren geordnet.
Er war schon auf dem Weg zur Ausreise nach U.S.A. über Holland/Rotterdam, wo er von der N.S.D.A.P. verhaftet und mit Familie und den beiden Kindern Rut u. Josef in das Konzentrationslager Auschwitz verbracht wurde, wo sie umkamen."http://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=1-465466-268