Landwirtschafts- und Gewerbebank Gerabronn
Landwirtschafts- und Gewerbebank Gerabronn
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[26. Juli 1929]. Diebes- und feuersicherer Kassenschrank für Landwirtschafts- und Gewerbebank
Niederstetten. Die hiesige Filiale der Landwirtschafts- und Gewerbebank Gerabronn hat in Anpassung an die weitere erhebliche Ausdehnung ihres Geschäftsbetriebes einen zweiten geräumigen diebes- und feuersicheren Kassenschrank aufstellen lassen. Bei dem großen Gewicht des Schrankes von ca. 15 Zentner machte dessen Ueberführung von der Bahn und die Aufstellung selbst ziemliche Schwierigkeiten; die Schuljugend verfolgte den Hergang mit großem Interesse. Wir freuen uns für die gut geleitete Bank ob dieses äußeren Zeichens der guten Entwickelung und des großen Vertrauens, umso mehr als sie bekanntermaßen als Genossenschaftsbank besonders dem Mittelstand, dem Grundpfeiler unseres Volkes zu dienen sich berufen fühlt.
Vaterlandsfreund, Nr. 175, 27. 7. 1929
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11. Juli 1935. Anzeige Landwirtschafts- und Gewerbebank
Der Franke, Nr. 159, 11. 7. 1935
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13. April 1938. Landwirtschafts- u. Gewerbebank Ostersamstag geschlossen
Der Franke, 13. 4. 1938
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2. November 1935. Anzeige Landwirtschafts- und Gewerbebank
Der Franke, Nr. 257, 2. 11. 1935
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21. April 1938. Anzeige Landwirtschafts- u. Gewerbebank
Der Franke, 21. 4. 1938
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23. Januar 1937. Anzeige Landwirtschafts- und Gewerbebank
Der Franke, 23. 1. 1937
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23. Januar 1937. Roßmarkt-Bericht
Niederstetten, 23. Jan. (Roßmarkt.) Am Donnerstag wurde bei günstigem Wetter der alljährliche Roßmarkt abgehalten. Der Besuch der Bauern aus der Umgebung war überaus lebhaft. Der Auftrieb an Pferden war sehr gut und betrug insgesamt 157 Stück und zwar: 71 Händler, 20 Warmblut-, 23 Kaltblutpferde, eine Familie mit 3 Pferden und 40 Fohlen (Kalt- und Warmblut). Der Markt stellte sich mit dieser Zahl nicht hinter die Bedeutung seiner Vorgänger. Schon am Morgen setzte ein lebhafter Handel ein; die Händler verkauften ungefähr die Hälfte ihres Bestandes, aber auch die übrigen Pferde, welche zum Verkauf gestellt waren, fanden guten Absatz. Die Prämiierung war dieses Jahr nicht im Hofgarten, sondern auf dem Sportplatze, wodurch eine bessere Uebersicht erzielt wurde. Die große Zahl der zur Prämiierung gekommenen Pferde machte den Preisrichtern ihr Amt sehr schwer, ebenso hatte der Umzug durch die Stadt, an welchem sich 90 Pferde beteiligten, über eine Stunde Verspätung. Am Nachmittag fand die Verteilung der Preise statt, welche nur durch freiwillige Spender ermöglicht wurde und zwar beteiligten sich daran die Kreisbauernschaft, die Landw.- und Gewerbebank Gerabronn, das Elektrizitätswerk Hohebach-Ingelfingen, die Kreissparkasse und die hiesigen Wirte und Metzger. Bürgermeister Schroth begrüßte die Anwesenden namens der Stadt und dankte besonders. auch dem Preisgericht für seine Mühe. In seinen Ausführungen betonte er, daß von den Landwirten Bedauern darüber ausgesprochen wurde, daß das Wirtschaftsministerium, Abt. Landwirtschaft die Wiedereröffnung der seit Jahrzehnten bestandenen Beschälstation Niederstetten abgelehnt hat, weil die Stadt sich nicht dazu bereit erklären konnte, den etwaigen Abmangel der Beschälstation Weikersheim zu tragen. Bürgermeister Schroth forderte aber die Landwirte auf, ihre Pferde trotzdem zu den Platten Weikersheim und Blaufelden zu führen, um dem Wirtschaftsministerium zu beweisen, daß die Errichtung einer dritten Platte zu Niederstetten eine unbedingte Notwendigkeit darstelle. Wir glauben bestimmt, mit Hilfe der Stutenbesitzer zur Hebung der Pferdezucht im Rahmen des Vierjahresplanes beizutragen, einen schönen Anfang hierzu zeigte das wirklich prächtige Fohlenmaterial, das auf dem Roßmarkt gezeigt wurde.
Die Prämiierung hatte folgendes Ergebnis:
Warmblut: Gebrauchspferde.
I. Preise: Friedrich Hofmann-Niederweiler für Braunstute, Ludwig Münz-Herrentierbach für Rappstute, Paul Löblein-Eichhof für Fuchsstute.
II. Preise: Friedrich Gackstatter-Könnbronn für Kohlfuchsstute, Leonh. Köthmann-Niederweiler für Schwarzbraunstute, Leonhard Beck-Rinderfeld für Braunwallachen, Fürstl. Domäneverwaltung Bartenstein für Rappwallachen.
III. Preise: Leonh. Federolf-Pfitzingen für Schwarzbraunwallachen, Joh. Höppel-Bronn für Braunwallachen, Fürstl, Domäneverwaltung Bartenstein für Rappwallachen, Georg Lang-Neubronn für Braunwallachen, Karl Balbach-Rinderfeld für Schwarzbraunwallachen.Warmblutfamilienpferde:
II. Preis: Georg Bach-Adolzhausen für Braunstutfamilie.Kaltblutgebrauchspferde.
I. Preise: Gottlob Hesser-Amlishagen für Fuchsstute, Georg Herz-Lillstadt für Braunstute, Paul Zeller-Rot, Kr. Mergentheim, für Braunstute, Karl Wirt-Rinderfeld für Fuchsstute, Leonh. Streng-Rinderfeld für Kohlfuchsstute, Leonh. Horn-Wermutshausen für Fuchswallachen.
II. Preise: Georg Bach-Adolzhausen für Fuchsstute, Gottlob Hesser-Amlishagen für Fuchsstute, Friedr. Gackstatter-Könnbronn für Kohlfuchsstute, Jakob Mönikheim-Ebertsbronn für Fuchsstute, Otto Osiander-Sichertshausen für Braunstute, Friedr. Kellermann-Schrozberg für Fuchswallachen.
III. Preise: Friedr. Herbst-Vorbachzimmern für Braunstute, Karl Striffler-Wertmutshausen für Braunstute, Johann Emmert-Rinderfeld für Braunstute.Fohlen: Warmblut:
I. Preise: Paul Löblein Eichhof für Braunstutfohlen, Ludwig Münz-Herrentierbach für Rappwallachfohlen.
II. Preise: Georg Herz-Lillstadt für Fuchsstutfohlen, Rudolf Schmidt-Staigerbach für Fuchshengstfohlen, Johann Hachtel-Vorbachzimmern für Braunwallachfohlen, Friedrich Klenk-Wermutshausen für Fuchshengstfohlen.
III. Preise: Fritz Rollmann-Streichental für Fuchsstutfohlen, Georg Lang-Neubronn für Braunstutfohlen, Paul Habel-Neubronn für Fuchshengstfohlen, Karl Balbach-Rinderfeld für Fuchsstutfohlen, Paul Löblein-Eichhof für Braunwallachfohlen, Luise Marquardt, Witwe, Wildentierbach für Rappstutfohlen, Friedrich Wolz-Niederweiler für Fuchshengstfohlen, Karl Wirth-Rinderfeld für Braunstutfohlen.Fohlen - Kaltblut:
I. Preise: Leonh. Kleider-Hachtel für Braunstutfohlen, Leonh. Kleider-Hachtel für Fuchswallachfohlen.
II. Preise: Josef Fach-Dreischwingen für Fuchsstutfohlen, Josef Fach-Dreischwingen für Fuchswallachfohlen, Georg Leidenberger-Wildentierbach für Rotschimmelstutfohlen.
III. Preise: Leonh. Kleider-Hachtel für Kohlfuchsstutfohlen, Friedr. Klenk-Wermutshausen für Braunhengstfohlen, Friedr. Wunderlich-Herbsthausen für Fuchsstutfohlen, Georg Herz-Lillstadt für Braunstutfohlen.Der Franke, 23. 1. 1937
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24. Mai 1937. Verabschiedung von Bürgermeister Jakob Schroth
Abschiedsfeier für Bürgermeister Schroth
Niederstetten, 24. Mai. In einer am 14. Mai stattgefundenen Versammlung der Bürgermeister des Kreises Gerabronn haben dieselben von ihrem Kollegen, Bürgermeister Schroth-Niederstetten, welcher als Bürgermeister nach Herrenberg kommt, Abschied genommen. In einer Ansprache des Kreisleiters wurden die Verdienste des Scheidenden gewürdigt. Am gestrigen Abend hatte sich nun die Bevölkerung Niederstettens und besonders auch der Teilgemeinden in einer großen Zahl in die festlich geschmückten Turnhalle versammelt, um von ihrem Bürgermeister Abschied zu nehmen, Was Bürgermeister Schroth während seiner 20jährigen Tätigkeit als Amtsvorsteher von Niederstetten geleistet hat, kam in den zahlreichen Reden des Abends zum lebhaften Ausdruck, ebenso seine Verbundenheit und der seiner Familie mit der Bevölkerung. Landrat Wöhrle-Gerabronn und Kreisleiter Niklas-Riedbach waren erschienen, um den Dank abzustatten für die von Bürgermeister Schroth geleistete Arbeit als Kommunalbeamter und in dieser Eigenschaft als Kreisamtswalter der NSDAP. Zum äußeren Zeichen der Anerkennung seiner Verdienste um das Gemeindewohl überreichte der stellvertretende Bürgermeister Melber ein Gemälde, Niederstetten mit Aussicht auf das Schloß darstellend, von einem Heimatsohne, Kunstmaler Gehring-Stöckenburg. Studienrat Maier sprach für die Lehrer und dankte für die Initiative beim Bau der neuen Schule und übergab als kleines Zeichen des Dankes ein Bild der Schule. - Ortsgruppenleiter Thomas nahm in herzlichen Worten Abschied von seinem Parteigenossen. Herr Gräter-Hermuthausen und Direktor Roesler-Igelfingen sprachen für den Elektrizitäts-Gemeindeverband Ingelfingen-Hohebach und gedachten seiner als dem Gründer desselben. Aus dem gleichen Anlaß dankten die Vorstände der Weingärtnergenossenschaft und der Milchverwertung. Für das volle Verständnis und die entgegenkommende Förderung ihrer Belange dankten die Vorstände des Turn- und Männergesangvereins, sowie des Kyffhäuserbundes. Stadtpfleger Pflüger sprach für die städt. Angestellten und betonte das gute Einvernehmen und verständnisvolle Arbeiten mit ihrem Vorgesetzten. Bürgermeister Striffler-Vorbachzimmern hob die Verdienste des Scheidenden um das nachbarliche gute Einvernehmen in Schulfragen hervor. Stadtpfarrer Göltenboth sprach für die ev. Kirchengemeinde. Die ganze Feier wurde festlich umrahmt durch Darbietungen gesanglicher und musikalischer Art durch den Männergesangverein und die Kreismusikkapelle. Tiefbewegt dankte Bürgermeister Schroth allen Erschienenen und besonders den Rednern für ihre Beweise der Anerkennung seiner Arbeit und bemerkte, wie ungern er aus diesem seinem liebgewordenen Wirkungskreise scheide, sei ihm doch Niederstetten eine zweite Heimat geworden, mit der er auch durch Grund und Boden verbunden sei und bleiben werde. Die ihm dargebrachten Glückwünsche für sein und seiner Familie ferneres Wohlergehen erwiderte er für die ganze Einwohnerschaft .Am Abend zuvor fanden sich auch Aufsichtsrat und Vorstand der Landw.- und Gewerbebank Gerabronn bei Aufsichtsratsmitglied Marquardt z. "Krone", um mit dem scheidenden Herrn Bürgermeister Schroth noch im engeren Kreise etwas beisammen zu sein. Bei dieser Gelegenheit ergriff Bankvorstand Rühling das Wort, um namens der Genossenschaft Herrn Schroth für dessen Tätigkeit und Unterstützung als Vorstandsmitglied seit 1926 den wärmsten Dank zu sagen. Herr Rühling entwarf dabei auch einen recht interessanten Rückblick auf die Entwicklung der Genossenschaft und insbesondere der Filiale in Niederstetten. So ist die Zahl der Mitglieder in Niederstetten von 1923-1936 von 71 auf 203 gestiegen und die geführten Konten in Spareinlagen, laufender Rechnung und Darlehen von 217 auf 1511 angewachsen. In seiner Erwiderung betonte der Scheidende starke Verbundenheit mit der Genossenschaft, die er auch gerne als überzeugter Genossenschaftler aufrecht erhalten werde. Auch der Leiter der Bankfiliale in Niederstetten, Herr Willy Schuster brachte in herzlicher Weise seinen Dank für die schöne Zusammenarbeit mit Herrn Bürgermeister Schroth zum Ausdruck. Die an der Feier teilnehmenden Herren der Bank gaben dem Scheidenden ihre besten Wünsche für seinen neuen Wirkungskreis mit auf den Weg.Der Franke, 24. 5. 1937
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28. September 1935. Anzeige Niederstetter Herbstfest - Landwirtschafts- und Gewerbebank
Der Franke, Nr. 227, 28. 9. 1935
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