Rosa Schlossberger

Rosa Schlossberger

  • Schloßberger, Julius

    Geb. 8. 8. 1860 in Hollenbach
    Viehhändler
    Heirat: 5. 8. 1884 in Hollenbach
    Ehefrau: Ernestine geb. Schloßberger, geb. 11. 12. 1860 in Wachbach, gest. 21. 12. 1930 in Niederstetten
    Gest. 11. 12. 1939 in Niederstetten(Zuckerkrankheit)
    Kinder:
    1) Wolf, geb. 4. 4. 1887 in Hollenbach, nach USA ausgwandert
    2) Berthold, geb. 8. 2. 1889 in Hollenbach
    3) Isidor, geb. 3. 4. 1890 in Hollenbach, 1937 nach USA ausgewandert
    4) Lina, geb. 24. 9. 1892 in Hollenbach
    5) Johanna, geb. 23. 11. 1893 in Hollenbach, verh. mit Leo Loeb, Kaufmann in Vallendar seit 19. 10. 1925
    6) Rosa, geb. 15. 3. 1895 in Hollenbach
    7) Leopold, geb. 6. 3. 1896 in Hollenbach
    Gebäude Nr. 312: 274 qm Wohnhaus u. Scheune u. Hofraum, ferner Parz. 304. Gemüsegarten - 54 qm an der Straße Vorbachzimmern.
    Verkauf 7. 2. 1953 an Erich Kappes u. Ehefrau Erika geb. Hörner, Mechanikermeisters Eleleute in [?} um 10000 DM.
    Bevollmächtigter: Dr. Rudolf Heinemann, 854 West 181 st. Street, New York 33, NY
    "Frl. Maria Dinkel, in Niederstetten, Frickentalstraße 6 kann falls nötig weitere Aussagen machen. Julius Schloßberger war Viehhandelsmann. Er war eine geachtete Person u. genoß allgemeines Ansehen. Seine wirtschaftlichen, persönlichen und Familienverhältnisse waren geordnet. Zu seinen Mitbürgern hatte er gute Verhältnisse. Sein Geschäft hatte mittleren Umfang. Das Geschäft ging von 1933 ab von Jahr zu Jahr zurück u. mußte zuletzt ganz aufgegeben werden."

    Quelle: Erhebungen über die jüdischen Einzelschicksale in alphabetischer Folge der Wohnorte: Nellingen – Niederstetten, http://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=1-465466-404 ff.

  • Schlossberger, Rosa

    Geb. 15. 2. 1895 in Hollenbach
    "Ledige Haustochter"
    Deportation November 1941 nach Riga. "Vermutlich dort umgekommen."
    Erbin (1961): Hanna Rothschild, geb. Schlossberger, 19 Burbank Street, Yonkers 2, N.Y.
    "Frl. Marie Dinkel, Niederstetten, Frickentalstr. 6 kann, wenn nötig, weitere Aussagen machen.
    Rosa Schloßberger war zeitlebens als Haustochter bei den Eltern u. leistete dort häusliche Dienste. Beruflich war sie nicht ausgebildet. Sie genoß allgemein Ansehen u. Achtung.
    Nach 1933 war sie im Elternhaus bis zu ihrer Deportation 1941 nach Riga."

    Quelle: Erhebungen über die jüdischen Einzelschicksale in alphabetischer Folge der Wohnorte: Nellingen – Niederstetten, http://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=1-465466-419 ff.