Roßmarkt

Roßmarkt

  • 10. Januar 1931. Roßmarkt, Anzeige

    Vaterlandsfreund, Nr. 7, 10. 1. 1931

  • 11. Januar 1939. Anzeige Roßmarkt

     

    Der Franke, 11. 1. 1939
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  • 12. Januar 1932. Anzeige für Roßmarkt

    (Vaterlandsfreund, Nr. 8, 12. 1. 1932)

  • 13. Januar 1936. Anzeige Roßmarkt

     

    Der Franke, Nr. 9, 13. 1. 1936
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  • 13. Januar 1937. Anzeige Roß-Markt

     

    Der Franke, 13. 1. 1937
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  • 13. Januar 1937. Anzeige Roßmarkt

     

    Der Franke, 13. 1. 1937
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  • 16. Januar 1937. Anzeige Pferdeverkauf und -tausch

     

    Der Franke, 16. 1. 1937
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  • 17. Januar 1939. Anzeige Jahresessen anläßlich Roßmarkt

     

    Der Franke, 17. 1. 1939
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  • 18. Januar 1934. Roßmarkt

    Stadtgemeinde Niederstetten.
    Roßmarkt am 18. Januar 1934.
    Trotz des regnerischen Wetters erfreute sich der Roßmarkt wieder eines sehr guten Besuches aus unserer näheren und weiteren fränkisch-hohenloheschen Heimat. Am Umzug beteiligten sich eine stattliche Anzahl Reiter, die vom hiesigen SA.-Reitertrupp angeführt wurden. Die im Zug mitgeführten Fohlen waren durchweg schöne Tiere. Aeußerst lebhaft war der Handel; es wurden wohl noch nie so viele Käufe abgeschlossen, als bei diesem Markt. Im ganzen wurden 22 Fohlen, 35 Kaltblut-Gebrauchspferde, 27 Warmblut-Gebrauchspferde und 1 Familie zur Prämierung vorgeführt. Ausnahmsweise stark waren die Händler mit nahezu 100 Pferden vertreten.
    Bei der stattgehabten Prämierung erhielten nachgenannte Landwirte Preise:
    Kaltblut: Gebrauchspferde.
    I. Preis: Gackstatter, Friedrich, Könnbronn.
    II. Preis: Leidenberger, Georg, Wildentierbach, Nagel, Leonhard, Rinderfeld.
    III. Preis: Horn, Leonhard, Wermutshausen, Gackstatter, Georg, Streichental, Striffler, Otto, Niederstetten, Heppel, Johann, Bronn. IV. Preis: Jakoby, Leonhard, Lichtel, Düll, Andreas, Pfitzingen, Hofmann, Leonhard, Naicha, Nörr, Eugen, Niederstetten, Kellermann, Friedrich, Schrozberg, Mebs, Leonhard, Pfitzingen, Balbach, Eugen, Oberndorf, Frank, Hermann, Wermutshausen, Kleider, Leonhard, Hachtel, Neubert, Bernhard, Wildentierbach.
    Warmblut: Gebrauchspferde.
    I. Preis: Gackstatter, Friedrich, Könnbronn, Münz, Ludwig, Herrentierbach.
    II. Preis: Leidig, Wilhelm, Rechenhausen, Markert, Wilhelm, Herrenzimmern.
    III. Preis: Preuninger, Johann, Rehhof, Markert, Wilhelm, Herrenzimmern, Beck, Leonhard Rinderfeld, Wucherer, Michael, Niederweiler.
    IV. Preis: Bach, Georg, Adolzhausen, Wunderlich, Berta, Herbsthausen, Dimmler, Geschwister, Pfitzingen, Wolz, Friedrich, Niederweiler.
    Familien:
    II. Preis: Schmieg, Friedrich, Mittenweiler.
    Fohlen: Warmblut.
    II. Preis: Schmieg, Bernhard, Ochsental.
    III. Preis: Wunderlich, Berta, Herbsthausen, Schamann, Hugo, Neubronn, Busch, Friedrich, Blaufelden, Kraft, Wilhelm, Adolzhausen, Raisig, Otto, Vorbachzimmern.
    Fohlen: Kaltblut.
    I. Preis: Götz, Hermann, Blaufelden.
    III. Preis: Martin, Georg, Rüsselhausen, Bach, Georg, Adolzhausen, Decker, Gottlob, Hachtel.
    Anläßlich der Preisverteilung gedachte Herr Bürgermeister Schroth der Reichsgründung [von 1871] und schloß mit dem Wunsche, dem heutigen Führer des deutschen Volkes, unserem Volkskanzler Adolf Hitler, möge es gelingen, der Nation eine bessere Zukunft zu schaffen.

    Der Franke, Nr. 15, 19. 1. 1934

  • 18. Januar 1937. Anzeige Roßmarkt

     

    Der Franke, 18. 1. 1937
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  • 18. Januar 1939. Anzeige Roßmarkt

     

    Der Franke, 18. 1. 1939
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  • 19. Januar 1933. Bericht Roßmarkt

    () Niederstetten, 19. Jan. Die traditionelle Anziehungskraft des hiesigen, unbestrittenen ältesten Roßmarktes der Gegend, hat sich auch wieder bewährt. Vom frühen Morgen, bis in den späten Nachmittag dauerte der Zugang an Marktbesuchern. Straßen und Wirtschaften waren von einer sich drängenden Menge erfüllt. Die Zufuhr wies 65 Händlerpferde und sehr viele Züchterpferde und sonstige Bauernpferde auf. Es kamen denn auch sehr viele Käufe zum Abschluß, wobei berücksichtigt werden muß, daß viele heute angeregte Käufe erst in den nächsten Tagen ihren Abschluß finden werden. Außer von Landwirten war der Markt auch von vielen Geschäftstreibenden der weiten Umgebung besucht. Sehr wirkungsvoll war der große Umzug mit der bedeutenden Anzahl schöner Pferde, an der Spitze die Stadtkapelle (Schmidt) und die Roßmarktfahne. Die Preisrichter hatten viel Mühe, ihre Entscheidungen zu treffen, und sie haben in der Tat kein beneidenswertes Amt. Um 3 Uhr nahm Herr Bürgermeister Schroth mit einer kleinen Ansprache die Preisverteilung vor. Im ganzen konnten 375 RM. an Preisen verteilt werden. Das rege Marktleben hielt bis in den späten Abend an.
    Die Preisverteilung gestaltete sich wie folgt: Kaltblut: Gebrauchspferde. I. Preis: Ld. Nagel-Rinderfeld. II. Preise: Fr. Gaggstatter-Könbronn, Ldw. Wohlfahrt- Ettenhausen. III. Preise: Jos. Hitzfelder-Apfelbach, Fr. Stahl-Münster, G. Hesser-Amlishagen, Ld. Horn-Wermutshausen. IV. Preise: Wm. Ehrmann-Wittmersklingen, Joseph Metzger-Steigerbach, Wittwe Balbach-Oberndorf, Gg. Kleider-Oberndorf, Karl Hermann-Standorf, Jak. Horn-Oberndorf. Warmblut: Gebrauchspferde. I. Preis: Gg. Kellermann-Schirmbach. II. Preise: Fr. Gaggstatter-Könbronn, Ldw. Münz-Herrentierbach. III. Preise: Bürgermeister Wunderlich-Herbsthausen, G. Hesser-Amlishagen, Ernst Fischer-Herbsthausen, Gg. Kellermann-Schirmbach, Fr. Wirth-Rinderfeld. IV: Preise: Fr. Kellermann-Mittelbach, Aug, Meinigheim-Adolzhausen, Ld. Beck-Rinderfeld, Fr. Wolz-Niederweiler, Gg. Geißler-Adolzhausen, Michael Wucherer-Niederweiler, Ld. Horlacher-Blaufelden, Fr. Ziegler-Schrozberg, Johann Dümmler-Schrozberg, Gg. Bach-Adolzhausen. Fr. Grün-Heuchlingen, Fr. Veh-Dunzendorf. Familien: einen Preis: Wilh. Leidig-Rechenhausen. Fohlen: Warmblut. I. Preis: Gg. Bach-Adolzhausen. II. Preis: Bd. Schmieg-Ochsenthal. III. Preise: Ant. Dietz-Schönbühl, Joh. Preuninger-Rehhof-Niederstetten, Karl Neubert-Bronn, Lw. Ehrmann-Bronn. Fohlen: Kaltblut. I. Preis: Fr. Rollmann-Streichental. II. Preis: Fr. Brenner-Heimberg. III. Preise: Gg. Martin-Rüsselhausen, Johann Horn-Wermutshausen.

    Vaterlandsfreund, 20. 1. 1933

  • 20. Januar 1936. Anzeige Roß-Markt

     

    Der Franke, Nr. 15, 20. 1. 1936
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  • 21. Januar 1932. Bericht über diesjährigen Roßmarkt

    () Niederstetten, 21. Jan. Unser Roßmarkt hat auch in diesem Jahr seine alte Anziehungskraft bewiesen. Von überall her aus dem Hohenloher Land und auch über dessen Grenzen hinaus waren Landwirte und Händler gekommen. Freilich, ganz so groß wie in früheren Jahren war die Besucherzahl nicht, denn die wirtschaftliche Notzeit macht sich auch hier bemerkbar. Erfreulich war die große Anzahl von Interessenten für gutes Pferdematerial, so daß eine große Anzahl von Kaufsabschlüssen zu stande kam. Pferdehändler und Pferdezüchter hatten sehr schönes Material auf den Markt gebracht. Die Preise für Pferde sind noch hoch und an dem Mißverhältnis der Pferdepreise zu den Viehpreisen scheiterte mancher Kauf. Der Pferdemarktzug unter Vorantritt der Stadtkapelle (Schmidt) fand unter sehr großer Beteiligung statt. Den Pferdehändlern wurde von der Stadt, um die Händler im Handel nicht aufzuhalten, eine Auftriebsprämie gereicht. Die Prämierung ergab folgende Resultate:
    Warmblut (Gebrauchspferde):
    1. Preise à 15 Mk.: Otto Markert-Herrenzimmern, Michael Wucherer-Niederweiler.
    2. Preise à 10 Mk.: Fr. Beeh-Dunzendorf, Leonhard Stein-Lichtel, Friedrich Kellermann-Mittelbach, Wilhelm Meder-Neubronn, Gottlob Hesser-Amlishagen.
    3. Preise à 5 Mk: Fürst Albrecht zu Hohenlohe-Jagstberg, Fritz Bauer-Gerabronn, Robert Müller Bartenstein, Wilhelm Leidig-Rechenhausen, Hugo Schamann-Neubronn.
    Kaltblut (Gebrauchspferde):
    1. Preise à 15 Mk.: Franz Haas-Groß-Almerspann, Friedrich Gaggstatter-Könbronn.
    2. Preise à 10 Mk.: Fritz Stahl-Münster, Georg Bauer-Queckbronn, Felix Heckelmann-Gütbach, Fritz Abendschein-Neubronn, Gg. Leidenberger-Wildentierbach.
    3. Preise à 5 Mk: Hermann Bachmaier-Atzenrod, Leonhard Balbach-Oberndorf, Witwe Hörner-Dunzendorf, Gottlob Hesser-Amlishagen, Friedrich Knorr-Niederstetten, Friedrich Klenk-Wermutshausen, Eugen Nörr-Niederstetten.
    Familien:
    1. Preise à 15 Mk.: Wilhelm Leidig-Rechenhausen, Friedrich Wolz-Niederweiler.
    2. Preis à 10 Mk.: Georg Gröner-Oberndorf.
    Fohlen (Warmblut):
    1. Preis à 15 Mk.: Karl Balbach-Rinderfeld.
    2. Preis à 10 Mk.: Gg. Bach-Adolzhausen.
    Fohlen (Kaltblut):
    2. Preis à 10 Mk.: Gg. Ströbel-Blumweiler.
    2. Preise à 5 Mk.: Fritz Rollmann-Streichental, Gg. Gleiter-Oberndorf, Gottlob Hesser-Amlishagen, Johann Hermann-Ermershausen.
    Eine Lotterie fand in diesem Jahr nicht statt.

    (Vaterlandsfreund, Nr. 17, 22. 1. 1932)

  • 21. Januar 1935, Anzeige Roßmarkt

    Der Franke, Nr. 17, 21. 1. 1935
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  • 22. Januar 1931. Roßmarkt

    () Niederstetten, 22. Jan. Es war heute nicht das richtige Glatteisroßmarktswetter, aber der Hohenloher Bauer und die Landwirte der an Württemberg grenzenden Gebiete von Bayern und Baden lassen es sich doch nicht nehmen, den Niederstettener Roßmarkt, wohl den ältesten Roßmarkt weit und breit, zu besuchen. So herrschte denn heute wieder auf den Straßen und in den Wirtschaften ein großes Gedränge. Besonders auf den Straßen war es durch die vorgeführten Pferde und den Autoverkehr oft recht ungemütlich, aber so wollen es ja die Niederstettener haben. Recht zahlreiche Losverkäufer versuchten zwischenhinein, auch den Rest der Lose an den Mann zu bringen. Ganz dürfte das nicht gelungen sein. Schon vom frühen Morgen an walteten die Preisrichter ihres schwierigen Amtes. Die Zufuhr an Pferden vom Lande war sehr groß, außerdem hatten die bekannten Händlerfirmen 52 sehr schöne Pferde zum Markte gebracht. Von einer Prämiierung der Händlerpferde hat der Gemeinderat in diesem Jahr abgesehen, um jede Unzufriedenheit zu vermeiden. Dagegen wurde für jedes zum Markte- gebrachte Händlerpferd eine Auftriebprämie von 3 RM. bezahlt. Es ist für die Händler auch besser, wenn ihre Pferde durch die doch immerhin einige Stunden dauernde Prämierung nicht festgehalten werden. — Um 10 Uhr fand der Ankauf der Pferde für die Lotterie statt. Der Festzug hatte durch die große Beteiligung ein sehr stattliches Ansehen. Die Stadtkapelle spielte flott voraus, Vorreiter und Stadtfahne vervollständigten das Bild. Der Handel war besser als in den Vorjahren, es wechselten viele Pferde den Besitzer. Im allgemeinen zeigte sich große Nachfrage nach mittelwertigen, jungen Arbeitspferden. Für hochwertige Pferde wurden den Händlern oft nur Verlustpreise geboten. — Die Prämiierung fand um drei Uhr vor dem Rathause durch Herrn Bürgermeister Schroth statt. Nachstehend die Resultate der Prämiierung: [Rest des Artikels fehlt]

    Vaterlandsfreund, Nr. 18, 23. 1. 1931

  • 23. Januar 1937. Roßmarkt-Bericht

    Niederstetten, 23. Jan. (Roßmarkt.) Am Donnerstag wurde bei günstigem Wetter der alljährliche Roßmarkt abgehalten. Der Besuch der Bauern aus der Umgebung war überaus lebhaft. Der Auftrieb an Pferden war sehr gut und betrug insgesamt 157 Stück und zwar: 71 Händler, 20 Warmblut-, 23 Kaltblutpferde, eine Familie mit 3 Pferden und 40 Fohlen (Kalt- und Warmblut). Der Markt stellte sich mit dieser Zahl nicht hinter die Bedeutung seiner Vorgänger. Schon am Morgen setzte ein lebhafter Handel ein; die Händler verkauften ungefähr die Hälfte ihres Bestandes, aber auch die übrigen Pferde, welche zum Verkauf gestellt waren, fanden guten Absatz. Die Prämiierung war dieses Jahr nicht im Hofgarten, sondern auf dem Sportplatze, wodurch eine bessere Uebersicht erzielt wurde. Die große Zahl der zur Prämiierung gekommenen Pferde machte den Preisrichtern ihr Amt sehr schwer, ebenso hatte der Umzug durch die Stadt, an welchem sich 90 Pferde beteiligten, über eine Stunde Verspätung. Am Nachmittag fand die Verteilung der Preise statt, welche nur durch freiwillige Spender ermöglicht wurde und zwar beteiligten sich daran die Kreisbauernschaft, die Landw.- und Gewerbebank Gerabronn, das Elektrizitätswerk Hohebach-Ingelfingen, die Kreissparkasse und die hiesigen Wirte und Metzger. Bürgermeister Schroth begrüßte die Anwesenden namens der Stadt und dankte besonders. auch dem Preisgericht für seine Mühe. In seinen Ausführungen betonte er, daß von den Landwirten Bedauern darüber ausgesprochen wurde, daß das Wirtschaftsministerium, Abt. Landwirtschaft die Wiedereröffnung der seit Jahrzehnten bestandenen Beschälstation Niederstetten abgelehnt hat, weil die Stadt sich nicht dazu bereit erklären konnte, den etwaigen Abmangel der Beschälstation Weikersheim zu tragen. Bürgermeister Schroth forderte aber die Landwirte auf, ihre Pferde trotzdem zu den Platten Weikersheim und Blaufelden zu führen, um dem Wirtschaftsministerium zu beweisen, daß die Errichtung einer dritten Platte zu Niederstetten eine unbedingte Notwendigkeit darstelle. Wir glauben bestimmt, mit Hilfe der Stutenbesitzer zur Hebung der Pferdezucht im Rahmen des Vierjahresplanes beizutragen, einen schönen Anfang hierzu zeigte das wirklich prächtige Fohlenmaterial, das auf dem Roßmarkt gezeigt wurde.

    Die Prämiierung hatte folgendes Ergebnis:

    Warmblut: Gebrauchspferde.
    I. Preise: Friedrich Hofmann-Niederweiler für Braunstute, Ludwig Münz-Herrentierbach für Rappstute, Paul Löblein-Eichhof für Fuchsstute.
    II. Preise: Friedrich Gackstatter-Könnbronn für Kohlfuchsstute, Leonh. Köthmann-Niederweiler für Schwarzbraunstute, Leonhard Beck-Rinderfeld für Braunwallachen, Fürstl. Domäneverwaltung Bartenstein für Rappwallachen.
    III. Preise: Leonh. Federolf-Pfitzingen für Schwarzbraunwallachen, Joh. Höppel-Bronn für Braunwallachen, Fürstl, Domäneverwaltung Bartenstein für Rappwallachen, Georg Lang-Neubronn für Braunwallachen, Karl Balbach-Rinderfeld für Schwarzbraunwallachen.

    Warmblutfamilienpferde:
    II. Preis: Georg Bach-Adolzhausen für Braunstutfamilie.

    Kaltblutgebrauchspferde.
    I. Preise: Gottlob Hesser-Amlishagen für Fuchsstute, Georg Herz-Lillstadt für Braunstute, Paul Zeller-Rot, Kr. Mergentheim, für Braunstute, Karl Wirt-Rinderfeld für Fuchsstute, Leonh. Streng-Rinderfeld für Kohlfuchsstute, Leonh. Horn-Wermutshausen für Fuchswallachen.
    II. Preise: Georg Bach-Adolzhausen für Fuchsstute, Gottlob Hesser-Amlishagen für Fuchsstute, Friedr. Gackstatter-Könnbronn für Kohlfuchsstute, Jakob Mönikheim-Ebertsbronn für Fuchsstute, Otto Osiander-Sichertshausen für Braunstute, Friedr. Kellermann-Schrozberg für Fuchswallachen.
    III. Preise: Friedr. Herbst-Vorbachzimmern für Braunstute, Karl Striffler-Wertmutshausen für Braunstute, Johann Emmert-Rinderfeld für Braunstute.

    Fohlen: Warmblut:
    I. Preise: Paul Löblein Eichhof für Braunstutfohlen, Ludwig Münz-Herrentierbach für Rappwallachfohlen.
    II. Preise: Georg Herz-Lillstadt für Fuchsstutfohlen, Rudolf Schmidt-Staigerbach für Fuchshengstfohlen, Johann Hachtel-Vorbachzimmern für Braunwallachfohlen, Friedrich Klenk-Wermutshausen für Fuchshengstfohlen.
    III. Preise: Fritz Rollmann-Streichental für Fuchsstutfohlen, Georg Lang-Neubronn für Braunstutfohlen, Paul Habel-Neubronn für Fuchshengstfohlen, Karl Balbach-Rinderfeld für Fuchsstutfohlen, Paul Löblein-Eichhof für Braunwallachfohlen, Luise Marquardt, Witwe, Wildentierbach für Rappstutfohlen, Friedrich Wolz-Niederweiler für Fuchshengstfohlen, Karl Wirth-Rinderfeld für Braunstutfohlen.

    Fohlen - Kaltblut:
    I. Preise: Leonh. Kleider-Hachtel für Braunstutfohlen, Leonh. Kleider-Hachtel für Fuchswallachfohlen.
    II. Preise: Josef Fach-Dreischwingen für Fuchsstutfohlen, Josef Fach-Dreischwingen für Fuchswallachfohlen, Georg Leidenberger-Wildentierbach für Rotschimmelstutfohlen.
    III. Preise: Leonh. Kleider-Hachtel für Kohlfuchsstutfohlen, Friedr. Klenk-Wermutshausen für Braunhengstfohlen, Friedr. Wunderlich-Herbsthausen für Fuchsstutfohlen, Georg Herz-Lillstadt für Braunstutfohlen.

    Der Franke, 23. 1. 1937

  • 25. Januar 1935. Ergebnisse Roßmarktprämierung

    Niederstetten, 25. Jan. (Roßmarkt.) Der diesjährige Roßmarkt erfreute sich wieder eines guten Besuches aus unserer näheren und weiteren Fränk.-Hohenloheschen Heimat. Am Umzug beteiligte sich eine stattliche Anzahl Reiter. Das dieses Jahr zur Prämierung vorgeführte Pferdematerial war durchweg gut, es war dem Preisgericht nicht leicht, immer das Richtige zu treffen. Auch das Pferdematerial der Händler war gut und es herrschte reger Handel. Im ganzen wurden 41 Händlerpferde, 24. Fohlen, 30 Kaltblut-Gebrauchspferde, 22 Warmblut-Gebrauchspferde, 1 Fuchsstut-Familie des Herrn Hesser aus Amlishagen zu Prämierung vorgeführt. Bei der stattgehabten Prämierung erhielten nachstehende Landwirte Preise:

    Warmblut:
    1. Preise: Ludwig Münz, Herrentierbach, für Rappstute, Gottlob Hesser, Amlishagen, für trächtige Fuchsstute.
    2. Preise: Fritz Lang, Reinsbronn, für Hellbraunstute, derselbe für Dunkelbraunstute, Leonhard Beck, Rinderfeld, für Braunwallach, Karl Wirth, Rinderfeld, für trächtige Kohlfuchsstute.
    3. Preise: Fritz Gaggstatter, Könbronn, Friedrich Preuß, Neubronn, für dunkelbraune Stute, Wilhelm Gröner, Oberndorf, für Fuchswallach, Wilhelm Markert, Herrenzimmern, für Schwarzbraunwallachen, Leonhard Haas, Pfitzingen, für Dunkelbraunstute, Johann Höppel, Bronn, für Rappwallachen, derselbe für Rappwallachen, Johann Herwarth, Queckbronn, für trächtige Fuchsstute, Leonhard Vogt, Blaubach, für Braunwallachen, Fritz Wolz, Bauer, Niederwinden, derselbe.

    Warmblut, Familienpferde:
    1. Preis: Gottlob Hesser, Amlishagen für Fuchsstutfamilie.

    Kaltblut, Gebrauchspferde:
    1. Preis: Fritz Stahl, Münster, für Fuchsstute
    2. Preise: Leonhard Horn, Bauer, Wermutshausen, für Fuchswallachen, Hermann Bachmaier, Bauer, Atzenrod, für Fuchsstute, Margarete Scheu, Bauers-Witwe, Pfitzingen, für ihre Braunstute.
    3. Preise: Friedrich Brenner, Bauer, Heimberg, für Braunstute, Gottlieb Pflüger, Bauer, Queckbronn, für Braunstute, Johann Herwart, Bauer, Queckbronn, für Fuchswallachen, Fritz Gackstatter, Bauer, Könbronn, für Kohlfuchsstute, Karl Münz, Bauer, Hollenbach, für Fuchsstute, Josef Dietz, Bauer, Roth, für Rappstute, Kuno Müller, Bauer, Neubronn, für Blauschimmelstute, Herman Bergmann, Bauer, Wermutshausen, für Kohlfuchsstute, Wilhelm Gröner, Bauer, Oberndorf, Ruchsstute, Friedrich Herbst, Bauer, Vorbachzimmern, für Braunstute, Wilhelm Horn, Bauer, Hachtel, für Fuchswallachen, Georg Herz, Bauer, Lillstadt, für Braunstute, Gottlieb Schafitzel, Bauer, Ettenhausen, für Fuchswallachen.

    Fohlen, Warmblut:
    1. Preis: Paul Löblein, Bauer, Eichhof, für Braunwallachfohlen.
    2. Preis: Fritz Türrauch, Bauer, Adolzhausen, für Braunwallachfohlen.
    3. Preise: Geschwister Dimler, Pfitzingen, für Braunstutfohlen, Bernhard Schmieg, Bauer, Ochsental, für Rappstutfohlen, Fritz Rollmann, Bauer, Streichental, für Braunstutfohlen.

    Fohlen, Kaltblut:
    1. Preis: Georg Leidenberger, Bauer, Wildentierbach, für Rotschimmelstutfohlen.
    2. Preis: Otto Raissig, Bauer, Vorbachzimmern. für Braunstutfohlen.
    3. Preise: Friedrich Brenner, Bauer, Heimberg, für Fuchsstutfohlen, Franz Schlund, Bauer, Zaisenhausen; für Fuchswallachfohlen.

    Der Franke, Nr. 21, 25. 1. 1935

     

  • 25. Januar 1936. Bericht vom Roßmarkt

    Roßmarkt Niederstetten am 23. Januar 1936.

    Trotz des nassen Winterwetters erfreute sich der heurige Roßmarkt wieder eines sehr guten Besuchs aus unserer näheren und weiteren fränkisch-hohenloheschen Heimat. Die im Umzug mitgeführten Pferde und Fohlen waren durchweg sehr schöne Tiere. Sie legten Zeugnis ab von dem allgemein guten Pferdematerial, das zum Markt aufgetrieben wurde. Sehr lebhaft war der Handel. Es wurden wohl noch selten so viele Käufe abgeschlossen, als beim heurigen Markt. Die Preise bewegten sich zwischen 600-1500 RM. für Arbeitspferde, je nach Qualität. Im ganzen wurden 65 Pferde und Fohlen zur Prämiierung vorgeführt. Ausnahmsweise stark waren die Händler mit 102 Pferden vertreten. Bei der stattgehabten Prämierung erhielten nachgenannte Landwirte Preise:

    Warmblut: Gebrauchspferde:
    I. Preis 12.- RM.: Ludwig Münz, Bauer in Herrentierbach, für Rappstute. Fritz Gackstatter, Bauer in Könbronn, für Fuchsstute. Karl Wirth, Bauer in Rinderfeld, für Hellfuchsstute. Peter Kief, Landwirt in Herbsthausen, für Hellbraunstute. Friedrich Hofmann, Bauer in Niederweiler, für Braunstute. Gottlob Hesser, Gutspächter in Amlishagen für Fuchsstute. Karl Wirth, Bauer in Rinderfeld, für Kohlfuchsstute. Fürstl. Domänenverwaltung Bartenstein, für Rappwallach.
    II. Preise a 8.- RM.: Friedrich Grün, Bauer in Eichswiesen, für Braunwallach. Leonhard Streng, Bauer in Rinderfeld, für Fuchsstute. Georg Bach, Bauer in Adolzhausen, für Braunstute. Margarete Oberndörfer, Bauers-Witwe in Sichertshausen, für Fuchsstute. Fürstl. Domänenverwaltung Bartenstein, für Dunkelbraunwallachen. Anton Lieb, Bauer in Neuses, für Braunwallachen. Fritz Rollmann, Bauer in Streichental, für Braunwallachen. Friedrich Reiß, Bauer in Herrentierbach für Braunwallachen.
    III. Preise a 5,- RM. Johann Balbach, Bauer in Ebertsbronn, für Fuchsstute. Georg Bauer, Bauer in Weilerhof, für Rappwallachen.

    Warmblutfamilienpferde.
    II. Preis mit 15.- RM.: Paul Löblein, Siedler im Eichhof, für Fuchsstutfamilie

    Kaltblutgebrauchspferde.
    I. Preis a 12.- RM.: Jakob Mönikheim, Bauer in Ebertsbronn, für Fuchsstute.
    II. Preise a 8.- RM.: Fritz Gackstatter, Bauer in Könbronn, für Kohlfuchsstute. Leonhard Horn, Bauer in Wermutshausen, für Fuchswallachen. Georg Leidenberger, Bauer in Wildentierbach, für Rotschimmelstute.
    III. Preise a 5.- RM.: Walter Mönch, Gutspächter in Kreuzfeld, für Fuchsstute. Eugen Nörr, Adlerwirt und Bauer in Niederstetten, für Braunstute. Karl Streitberger, Werksbesitzer in Niederstetten, für Braunstute. Johann Emmert, Bauer in Rinderfeld, für Braunstute. Leonhard Nagel, Bauer in Rinderfeld, für Kohlfuchsstute. Otto Nicklas, Bauer in Naicha, für Braunwallachen. Friedrich Herbst, Bauer in Naicha, für Braunstute. Fr. Stahl, Bauer in Münster, für Kohlfuchsstute. Gottlob Hesser, Gutspächter in Amlishagen, für Fuchsstute. Joseph Baier, Bauer in Roth, für Fuchswallachen. Johann Schmidt, Bauer in Vorbachzimmern, für Kohlfuchsstute.

    Fohlen: Warmblut:
    I. Preis a 10,- RM. Leonhard Köthmann, Bauer in Niederweiler, für Rapphengst.
    II. Preise: a. 7. - RM. Karl Pratz, Bauer in Kälberbach, für Braunstute. Karl Balbach, Bauer in Rinderfeld, für Dunkelbraunwallachen. Friedrich Wolz, Bauer in Niederweiler, für Braunhengst. Fritz Rollmann, Bauer in Streichental, für Schwarzbraunstute.
    III. Preise a 6,- RM. Fritz Ziegler, Bauer in Adolzhausen, für Braunstute, Fritz Thürauf, Bauer in Adolzhausen, für Braunstute. Karl Münz, Bauer in Hollenbach, für Fuchsstute. Georg Weigel, Bauer in Blaufelden, für Braunstute.

    Kaltblut: Fohlen:
    I. Preis a 10.- RM.: Gottlob Hesser, Gutspächter in Amlishagen, für Kohlfuchshengst.
    II. Preis a 7.- RM.: Leonhard Kleider, Bauer in Hachtel, für Braunstute.
    III. Preise 5.- RM.: Joseph Hitzfelder, Bauer in Apfelbach, für Fuchsstute. Georg Leidenberger, Bauer in Wildentierbach, für Rotschimmelstute. Leonhard Kleider, Bauer in Hachtel, für Fuchshengst. Friedrich Wunderlich, Bauer in Herbsthausen, für Fuchsstute.

    Anläßlich der Preisverteilung dankte Herr Bürgermeister Schroth den Stiftern der Ehrenpreise, den Preisrichtern und allen, die sich am Markte beteiligt haben. Er betonte, daß zur Prämiierung heuer besonders gutes Pferdematerial in Warmblut und Fohlen aufgetrieben wurde und daß es deshalb den Preisrichtern schwer gefallen ist, die Preise zu verteilen. Die im letzten Jahre ausgesprochene Hoffnung auf Besserung der wirtschaftlichen Verhältnisse hat sich erfüllt. Der Führer hat uns die Wehrfreiheit wieder geschenkt und damit unser deutsches Volk wieder auf die Lebensgrundlage gestellt, die für ein ges. Gedeihen unserer wirtschaftl. Verhältnisse, insbes. auch in d. Landwirtschaft notwendig ist. - Wir wollen seinen Wahlspruch für 1936, von einem neuen heiligen Eifer zur Arbeit und Eintritt für Volk und Vaterland erfüllen helfen und für die so notwendige Nährfreiheit unseres Volkes mit allen Kräften kämpfen. Bürgermeister Schroth schloß seine Ausführungen mit einem dreifachen Sieg-Heil auf unseren Führer und auf unser deutsches Vaterland.

    Der Franke, Nr. 20, 25. 1. 1936

  • 5. Januar 1933. Anzeige Roßmarkt

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