Winterfeier

Winterfeier

  • 28. Dezember 1936. Winterfeier des Turnvereins

    Niederstetten, 28. Dez. (Winterfeier des TV.) Am 2. Weihnachtsfeiertage veranstaltete der Turnverein eine Winterfeier. Mit einer zeitgemäßen Einleitung wurde der Abend eröffnet und nun folgten in kurzen Pausen Vorführungen am Pferd, Uebungen am Barren und Körperschule der Turner, die Turnerinnen zeigten einen Ausschnitt aus einem Turnabend, ja, selbst die alten Herren ließen es sich nicht nehmen, durch Freiübungen ihre Leistungsfähigkeit zu beweisen. Eine Bodenübung von glänzender Meisterung zeigte der Turnfreund Bürklein-Freudenstadt. Frau Holle und ihre Schneeflocken luden in einem humanen Kurzspiel zu eifrigem Besuche der Leibesübungen im kommenden Jahre ein. Die Hauskapelle des Vereins bereicherte das Programm mit klangvollen Zitherstücken mit Gitarrebegleitung. Ein Melodram beendete den wohlgelungenen Abend und ließ noch reichlich Gelegenheit, das Tanzbein zu schwingen, wovon auch eifrig Gebrauch gemacht wurde. Eine Gabenlotterie brachte viele lachende Gesichter.

    Der Franke, Nr. 301, 28. 12. 1936

  • 30. Dezember 1935. Winterfeier des Turnvereins

    Niederstetten. Der Turnverein hielt am zweiten Weihnachtsfeiertage in der dichtbesetzten Turnhalle seine Winterfeier ab. Die Turner zeigten am Pferd, Barren und Reck vorbildliche Uebungen. Die Turnerinnen führten anmutige Volkstänze und eine Mazurka vor. Der Anfang und Schluß des ersten Teiles des Programmes brachte Festspiele mit lebenden Bildern. Im zweiten Teil ging das Lustspiel: „Sie hat ihr Herz entdeckt", über die Bretter. Die gute Leistung der Spieler brachte eine glänzende Stimmung hervor, welche noch einige Stunden anhielt, in welcher der Tanz zu seinem Rechte kam. Die Gabenverlosung war in kürzester Zeit ausverkauft, wozu auch die sehr schönen Gewinne lockten. Bei dieser Gelegenheit konnte man die Turnhalle in ihrem neuen Kleide genau betrachten, die lichten Farben des Anstrichs, besonders des Balkenwerkes machen sich sehr gut. Der eiserne Kronleuchter wurde entfernt und durch drei gleichmäßig an der Decke verteilten, neuzeitlichen Opalkugeln ersetzt, welche ein angenehmes Licht verbreiten. Die bisher leidige Beheizungsfrage wurde so gut durch drei Oefen gelöst, daß es zu warm in der Halle war, was bisher noch nie vorgekommen ist. Um eine leichte Abdunkelung der Halle vornehmen zu können, wurden die Fenster mit schwarzen Rollvorhängen versehen und so auch einem alten Mangel abgeholfen.

    Der Franke, Nr. 303, 30. 12. 1935

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